600.000 BESUCHERINNEN UND BESUCHER FEIERTEN ZUSAMMENHALT UND FREIHEIT IN DEUTSCHLAND UND EUROPA in Berlin.

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­ Rund 600.000 Gäste feierten an den vergangenen drei Tagen trotz des schlechten Wetters an den Schauplätzen der deutsch-deutschen Geschichte rund um Reichstag, Brandenburger Tor und die Straße des 17. Juni die „Tage der Deutschen Einheit„. Als Höhepunkt seiner Bundesratspräsidentschaft setzte das Land Berlin unter dem Motto NUR MIT EUCH gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern, mit den über 200 Partnern und Institutionen sowie den vielen freiwilligen Helfern und Einsatzkräften ein sichtbares und friedliches Zeichen für Demokratie, Zusammenhalt und Freiheit in Deutschland und Europa. Knapp über 100.000 Besucherinnen und Besucher ließen sich an den ersten zwei Tagen nicht vom nasskalten Wetter abhalten. Am Feiertag, am 3. Oktober selbst, herrschte den gesamten Tag über sehr großer Publikumsandrang. Mit einem partizipativ gestalteten Feuerwerk und dem großen Abschlusskonzert #1HEIT – Das Konzert mit gesellschaftlich engagierten Künstlerinnen und Künstlern verschiedenster Stilrichtungen ist das Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit heute Abend vor einem Meer aus Menschen feierlich zu Ende gegangen.

Bundesratspräsident und Regierender Bürgermeister von Berlin, Michael Müller:“

Das von uns entwickelte Motto ‚Nur mit Euch‘ ist mehr als ein Slogan, es war eine Geste und eine hervorragende Wahl. Dieses Motto bringt auf verständliche und eingängige Weise unser Anliegen auf den Punkt, die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes zusammenzuführen und Integration zu stärken. Die Botschaft ist bei den Bürgerinnen und Bürger angekommen. Berlin hat sich damit deutschlandweit und auch international überzeugend als ‚Stadt der Freiheit‘ präsentiert. Berlin praktiziert Vielfalt und friedliches Zusammenleben im Alltag. Berlin steht als Hauptstadt für ein liberales und weltoffenes Deutschland, in dem alle dazugehören.

Müller weiter: „Berlin dankt seinen Gästen fürs Kommen, sowohl der großen Zahl von Besucherinnen und Besuchern des Bürgerfestes als auch den Hunderten geladener Gäste und insbesondere den Spitzen der Verfassungsorgane sowie den deutschen Ländern, die sich in unserer Stadt präsentiert haben. Die Beiträge der Künstlerinnen und Künstler, besonders der Musizierenden, der Sängerinnen und Sänger, ob im Gottesdienst, auf dem Bebel-Platz oder auf den anderen Locations, nicht zuletzt der zahlreichen Ehrenamtlichen waren ebenso unverzichtbar wie die vielen großzügigen Sponsoren. Mein Dank geht nicht zuletzt an alle, die den eindrucksvollen Gottesdienst mitgestaltet haben, namentlich an die beiden großen Kirchen mit ihren Bischöfen an der Spitze. Hervorheben möchte ich nicht zuletzt unsere Berliner Ehrenbürger: Maestro Daniel Barenboim hat dem Staatsakt musikalisch sein ganz besonderes Gepräge gegeben, und die Rede von Wolfgang Schäuble hat einmal mehr bleibendes Gewicht.

Das Motto NUR MIT EUCH galt auch für die vielen Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr, die knapp 200 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und die über 400 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Landes Berlin. Dank ihnen konnte die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher gewährleistet werden und das Fest störungsfrei verlaufen. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer informierten die Besucherinnen und Besuchern über die verschiedenen Programmpunkte und Highlights und standen mit Rat und Tat zur Seite.

Moritz van Dülmen, Geschäftsführer der Kulturprojekte Berlin GmbH, die das Bürgerfest konzipiert und organisiert hat, unterstrich:

Wir sind sehr froh, dass trotz des teils sehr schlechten Wetters so viele Menschen gemeinsam gefeiert haben – unser Motto „Nur mit Euch“ ist aufgegangen! Besonders erfreulich war die Resonanz auf die politisch-inhaltlichen Programme und Ausstellungen, die zeigte, dass ein breites Publikum keineswegs politikverdrossen ist. Dieses Konzept war uns für dieses Fest, zu diesem Anlass, zu dieser Zeit ein wichtiges Anliegen. Wir als Veranstalter sind sehr darüber erfreut und dankbar, dass so viele Berliner Institutionen und Einrichtungen sich mit ambitionierten Programmen und Projekten an dem Fest beteiligt haben. Vom Maxim-Gorki-Theater über den Landessportbund bis zur S27 – Kunst und Bildung wurde so der Tag der Deutschen Einheit zu einem Fest von vielen für wirklich alle!

Das Einheitsfest bot ein Programm mit zahlreichen Höhepunkten, etwa der Uraufführung von „Grundgesetz“ des Maxim-Gorki-Theaters oder der Open-Air-Ausstellung Halbzeit 1989/90 – Berlin zwischen Mauerfall und Einheit. Es lud zu einer dreitägigen partizipativen Entdeckungsreise durch Berlin und die gesamte Republik ein. Die verschiedenen Themenbereiche „Bund & Länder„, „Musik & Kultur„, „Geschichte & Erinnern„, „Sport treiben & erleben„, „Zukunft & Innovation„, „Engagement & Einsatz“ sowie „Kinder & Familie“ reflektieren aus unterschiedlichen Perspektiven die Entwicklung Berlins zur dynamischen Metropole seit der Friedlichen Revolution.

Am Abend dann das Abschlusskonzert u.a. mit dem Originalorchester (Moka Efti Orchestra) aus der Fernsehserie „Berlin Babylon“, Nena, Samy Deluxe, Patrice, Philipp Poisel, Namika, Meute, Megaloh, Afrob, Daniel Müller-Schott. Ein Höhepunkt kurz vor dem Feuerwerk um 22:00 Uhr: Ansprache von Muhammad Yunus, Nobelpreisträger 2006 und „Herr der Mikrokredite“.

Weitere Informationen 
www.tag-der-deutschen-einheit.de
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#TDE2018 #nurmiteuch

Die Partner des Tages der Deutschen Einheit 2018: H&M, Siemens AG, Volkswagen Aktiengesellschaft, Berliner Sparkasse, GASAG AG, Deutsche Bahn/S-Bahn Berlin, AOK Nordost – Die Gesundheitskasse, Black Box Music, Florida Eis, Berliner Wasserbetriebe, Berliner Verkehrsbetriebe, Bertelsmann, Die Deutsche Fernsehlotterie, Mastercard, 50Hertz Transmission GmbH, Lufthansa AG, Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Berlin 

Die Inszenierung am Brandenburger Tor wurde gefördert von der Stiftung Deutscher Klassenlotterie Berlin.

Fotoquelle und Collage: TP Presseagentur Berlin

Foto (oben links: einige Mitglieder des Moka Efti Orchestra, v.r.n.l.): Friedrich Milz, Philipp Kacza, Paul Kleber, Rainer Winch, Sebastian Borkowski und Jason Liebert.

Foto (oben rechts): Nena

Foto (unten links): Muhammad Yunus

 

 

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