Die Deutsche Einheit – „Würdigen, was uns gemeinsam gelungen ist.“

Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte, würdigt im Vorfeld des Tages der Deutschen Einheit den Aufholprozess in Ostdeutschland: „Der 3. Oktober ist ein Anlass für Freude und Dankbarkeit. Wir haben allen Grund, stolz auf die letzten 28 Jahre zu blicken. Bei allen bleibenden Herausforderungen bietet der Feiertag auch Gelegenheit, das zu würdigen, was uns gemeinsam gelungen ist.“

Zugleich bestünden auch weiter strukturelle Unterschiede, für deren Bewältigung Hilfe nötig sei. „Heute gilt mehr als je zuvor: Osten ist nicht gleich Osten, genauso wenig wie Westen gleich Westen ist. Einheit bedeutet nicht Gleichheit. Die Regionen entwickeln sich sehr unterschiedlich, alle haben ihre je eigenen Besonderheiten. Deshalb sollten wir auch nicht den Anschein erwecken, als ginge es darum, dass alles überall gleich werden müsse. Das Ziel der Politik dieser Bundesregierung ist es, dass wir überall in Summe gute Lebensbedingungen haben. Und auf diesem Weg sind wir unbestreitbar. In der kürzlich eingesetzten Kommission für gleichwertige Lebensverhältnisse wollen wir Lösungen genau dafür nochmals bündeln“, so Hirte.

Angesichts der guten wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Jahre wünscht sich Hirte einen realistischen Blick auf das Erreichte: „Dass wir auch im Osten längst auf Augenhöhe mit vielen Regionen in Westeuropa liegen, ist keine Selbstverständlichkeit.“

Fotoquelle: © Jan Kopetzky

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