OLG Hamburg hebt Termin gegen Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck auf.

Das Hanseatische Oberlandesgericht hat den für den 12. September 2018 anberaumten Termin zur Berufungshauptverhandlung in der Strafsache gegen Ursula Haverbeck wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung aufgehoben. Gegenstand des Berufungsverfahrens ist ein Urteil des Amtsgerichts Hamburg vom 12. November 2015, das die Angeklagte wegen Volksverhetzung in zwei Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 10 Monaten verurteilt hatte. Die Staatsanwaltschaft wirft der Angeklagten vor, bei zwei Gelegenheiten öffentlich NS-Verbrechen geleugnet zu haben.

Grund für die Terminsaufhebung ist eine Erkrankung der Vorsitzenden der zuständigen Strafkammer. Mit einem neuen Termin sei zu rechnen, sobald die Richterin wieder zur Verfügung steht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*