Simone Peter ist heute zu politischen Gesprächen nach Israel und in die palästinensischen Gebiete gereist.

Von Dienstag, 20. Juni bis Freitag, 23. Juni 2017 reist Simone Peter, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, zu politischen Gesprächen nach Israel und in die palästinensischen Gebiete. Den Schwerpunkt der Reise bilden energie- und umweltpolitische Themen sowie Fragen der israelisch-palästinensischen Beziehungen.

Am Mittwoch, 21. Juni 2017 trifft sich Simone Peter zunächst mit Clemens von Goetze, Deutschlands Botschafter in Israel, zum Gespräch. Anschließend werde Simone Peter auf Einladung der Heinrich-Böll-Stiftung Israel mit Vertretern von Nichtregierungsorganisationen aus den Bereichen Umwelt, Klimaschutz und Energie zusammentreffen sowie mit Vertretern der Partei Meretz. Weiter geplant sei am Abend ein Austausch mit der derzeit einzigen grünen Knesset-Abgeordneten, Yael Cohen Paran.

Am Donnerstag, 22. Juni 2017 ist ein Besuch der größten Entsalzungsanlage Israels geplant, dem Hadera Desalination Plant. Im Anschluss werde Simone Peter zu politischen Gesprächen nach Ramallah fahren, organisiert durch das dortige Büro der Heinrich-Böll-Stiftung. Am Abend werde sie dann vom Gesandten Herrn Peter Beerwerth, Leiter des deutschen Vertretungsbüro in Ramallah, in dessen Residenz in Ost-Jerusalem empfangen.

Am Freitag, 23. Juni 2017 besucht Simone Peter die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem und gedenkt der Opfer des Holocaust mit einer Kranzniederlegung.

Fotoquelle: TP Presseagentur

8 Antworten

  1. „Das israelitische Volk hat niemals viel getaugt, wie es ihm seine Anführer, Richter, Vorsteher, Propheten tausendmal vorgeworfen haben; es besitzt wenig Tugenden und die meisten Fehler anderer Völker.“
    „Was soll ich aber nun von dem Volke sagen, das den Segen des ewigen Wandern vor allen anderen sich zugeeignet und durch seine bewegliche Tätigkeit die Ruhenden zu überlisten und die Mitwandernden zu überschreiten versteht?“
    „An dieser (der christlichen) Religion halten wir fest, aber auf eine eigene Weise: wir unterrichten unsere Kinder von Jugend auf von den großen Vorteilen, die sie uns gebracht hat, dagegen von ihrem Ursprung, ihrem Verlaufe geben wir zuletzt Kenntnis, alsdann wird uns der Urheber erst lieb und wert, und alle Nachricht, die sich auf ihn bezieht, wird heilig. In diesem Sinne, den man vielleicht pedantisch nennen mag, aber doch als folgerecht anerkennen muß, dulden wir keinen Juden unter uns, denn wie sollten wir ihm den Anteil an der höchsten Kultur vergönnen, deren Ursprung und Herkommen er verleugnet?

    Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre, 2. Buch, 2. Kap., und 3. Buch, 9. u. 11. Kap

  2. Ob Simome Peter jemals die Klassiker gelesen, geschweige denn verstanden hat?
    Goethe hätte sie vor dem Antritt ihrer Reise wohl wie folgt gefragt :
    „Du kennst das Volk, das man die Juden nennt, Das außer seinem Gott nie einen Herrn erkennt? Du gabst ihm Raum und Ruh’, sich weit und breit zu mehren, Und sich nach seiner Art in deinem Land zu nähren; […] Und doch verkennen sie in dir den güt’gen Retter, Verachten dein Gesetz, und spotten deiner Götter; […] Doch ist das nicht allein: Sie haben einen Glauben, Der sie berechtigt, die Fremden zu berauben, Und der Verwegenheit stehn deine Völker bloß. O König, säume nicht, denn die Gefahr ist groß!“

    Johann Wolfgang von Goethe, Werke, Band 8, Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern, Tübingen 1808, S. 2

  3. Israel ist ein Apartheidssystem!
    Da die Rechtslage bezüglich des Existenzrechts Israels in seiner heutigen Form keiner sachlichen Diskussion standhalten würde, versuchen pro-zionistische Kreise und die radikalzionistische Springer Presse jede Nichtanerkennung Israels in Deutschland als eine Art Verbrechen darzustellen.

    Eigentlich sollte solch eine pauschale Frage hinterfragt und mit Argumenten diskutiert werden. Doch stattdessen wird sie einfach nur verboten [1], weil eine sachliche Diskussion zu dem Schluss kommen könnte, dass Israel nicht nur illegal ist, sondern alle Unterstützer Israels gleichzeitig Unterstützer von Verbrechen und zudem Verfassungsfeinde sein könnten.

    Aber der Reihe nach: Wenn die Frage aufkommt, ob Israel legal oder illegal ist, müsste sofort die Gegenfrage kommen: Nach welchem Maßstab; nach welchem Recht? Wäre z.B. Maßstab die deutsche Staatsräson nach Angela Merkel, dann wäre Israel nicht nur legal, sondern Deutschland wäre sogar zur militärischen Unterstützung Israels genötigt [2], wie sie es ja durch regelmäßige Teilgeschenke von Atom-U-Booten umsetzt.

    Wäre hingegen der juristische Begriff eines Staates der Maßstab, so sähe es anders aus. Ein Staat ist demnach eine politische Organisation einer Personengemeinschaft, die im Sinne der sogenannten Drei-Elemente-Lehre folgende wesentliche Merkmale erfüllen muss: Staatsgebiet, Staatsvolk, Staatsgewalt [3]. Alle drei genannten Elemente sind bei Israel nicht definiert bzw. sehr widersprüchlich. Das Staatsgebiet ist unklar, weil Israel sich weigert seinen eigenen Staat zu definieren, was mit den Groß-Israel-Träumen der Zionisten zu tun haben dürfte. Das Staatsvolk weist die Merkwürdigkeit auf, dass ein Großteil der Nachkommen der seit Jahrhunderten Einheimischen nicht zu dem Staatsvolk gezählt werden, während Nachkommen der seit Jahrhunderten nicht Einheimischen mehr Rechte im Land besitzen. Und mit Staatsgewalt ist nicht das gemeint, was Israel tagtäglich gegen die Palästinenser praktiziert, sondern eine festgelegte Ordnung, die in der Verfassung nachzulesen ist. Israel hat aber keine Verfassung. Insofern erfüllt Israel nicht eine einzige der juristischen Voraussetzungen für einen Staat. Die Frage, ob Israel illegal ist, wäre in diesem Rahmen gar nicht zu beantworten, da Israel als Staat gar nicht existent wäre.

    Anders sähe es aus, wenn man das UN-Völkerrecht zurate zieht. Die UNO hat das Existenzrecht Israels bestätigt, wobei die UNO nach manchen Vorstellungen genau zu diesem Zweck gegründet worden ist. Allerdings gibt es bezüglich dieser UN-Resolution einige Probleme. Das erste Problem besteht darin, dass der damalige Besatzer England ein erobertes Gebiet noch lange vor der UN-Resolution im Rahmen der Balfour-Deklaration verschenkt hat, das ihm gar nicht gehörte [3]. Aus heutiger Sicht war das bereits ein koloniales Verbrechen. Doch selbst wenn man die von der UN bestätigten Grenzen von 1967 zugrund legen würde, wäre festzustellen, dass die Hauptstadt Israels teilweise außerhalb jener Grenzen liegt, lauter Soldaten und Bürger außerhalb der Grenzen wohnen und alle staatsbürgerlichen Rechte genießen und das von Israel beanspruchte Gebiet nicht nur viel größer ist als die zugebilligten Grenzen sondern auch immer weiter wächst. Insofern könnte festgestellt werden, dass Israel in seiner heutigen Form gemäß UN-Resolutionen illegal ist. Noch dramatischer wird es, wenn man des Aspekt der Apartheid mitberücksichtig. Gemäß Völkerrecht ist Apartheid ein Verbrechen. Israel ist ein Apartheidssystem. Würde alle Einheimischen die gleichen Wahlrechte genießen einschließlich der Nachkommen der von Israel vertriebenen Einheimischen, wäre Israel kein Apartheidsstaat mehr, würde aber auch nicht mehr Israel heißen, weil die Mehrheit der Bevölkerung das sicherlich nicht wünschen würde.

    Wären hingegen die Werte des deutschen Grundgesetzes der Maßstab, an die sich ganz offensichtlich nicht einmal die Kanzlerin hält, wäre die Beurteilung wiederum anders zu diskutieren. Ein sehr bedeutsamer Grundsatz dieser angeblich so westlichen Werte ist folgender Satz aus dem Grundsgesetz: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“ Kein halbwegs gebildeter Mensch käme auf die Idee zu behaupten, dass dieser Grundsatz für Israel nur annähern gelten könnte. Vielmehr bestehen viele deutschen Politiker darauf, genau diese eigenen westlichen Werte mit Füßen zu treten, indem sie verlangen, dass Israel als jüdischer Staat anerkannt werden soll, also nicht als Staat aller Einheimischen! Spätere Generationen werden sich wundern, warum deutsche Politiker in völliger Missachtung der eigenen Wertevorstellungen derart dem Zionismus hörig gewesen sind.

    Da die Rechtslage bezüglich des Existenzrechts Israels in seiner heutigen Form keiner sachlichen Diskussion standhalten würde, versuchen pro-zionistische Kreise und die radikalzionistische Springer Presse jede Nichtanerkennung Israels in Deutschland als eine Art Verbrechen darzustellen. Abgesehen von der Auschwitzkeule wird argumentiert, dass die Nichtanerkennung des Staates einer Nichtanerkennung des Volkes entspräche. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Als die Bundesrepublik die DDR nicht anerkannt hat, erfolgte das zum Schutz der dortigen Bevölkerung. Als die meisten Weltenbürger Südafrika nicht anerkannt haben, diente es zum Schutz der Südafrikaner.

    Der Staat Palästina wurde 1988 ausgerufen und wird von derzeit 136 Staaten anerkannt. Bei der UNO hat der Staat einen Beobachterstatus. In Deutschland aber darf das Existenzrecht Palästinas von Zionisten stets lautstark angezweifelt werden. Die Bundesrepublik Deutschland selbst hat Palästina bis heute nicht anerkannt, verfolgt aber jene, die Israel das Existenzrecht abstreiten. Eine deutlichere Darstellung der Ungerechtigkeit, die Deutschland vertritt, kann kaum eine Diskussion zutage bringen.

    Bei allen diesen Fragen nach Legalität oder Illegalität Israels wird der wichtigste Aspekt oft übergangen; der Aspekt der Menschlichkeit. Ist es menschlich, dass ein Kolonialgebilde unterstützt von der gesamten westlichen Welt Stück für Stück alle Ländereien raubt, sich wie ein Krebsgeschwür unaufhaltbar ausbreitet, ethnische Säuberung und Vertreibung praktiziert und jeder, der solch einem Verbrecherstaat die Existenzberechtigung abstreitet, verfolgt wird? [5] Ist es menschlich, dass die Westliche Welt ihre eigenen christlichen Glaubensbrüder in Palästina verrät, damit der Zionismus sich ausbreiten kann? Ist es Menschlich, dass die westliche Welt das Judentum derart massiv diskreditiert, indem sie Israel mit dem Judentum gleichsetzt und damit auch jede Schandtat Israels?

    Aus einer rein westlich-kapitalistischen Sicht könnte man die Frage aufwerfen, warum denn nicht für Frieden in der Region gesorgt wird, so dass ein enormer Markt entsteht, in dem man viel mehr verdienen könnte als mit Krieg? Die Antwort darauf liegt in der Region und im Todeskampf des Kapitalismus. Der Kapitalismus selbst ist eine Ausbeuterideologie, die nur so lange „wachsen“ kann, wie sie ausbeutet. In der Region ist mit der Islamischen Republik Iran eine Befreiungstheologie erwacht, die das Ausbreiten des Reichtums der Reichen nicht mehr duldet. Der Kapitalismus ist am Ende und der Krieg zwischen den obersten Kapitalisten und dem Rest der Welt hat schon längst begonnen! [6] Man darf den Widerstandwillen der Superrechen dabei nicht unterschätzen [7]. Israel ist für sie eine Art Speerspitze im Fleisch der Befreiungstheologie. Die ortsansässigen Juden interessieren die Superreichen genau so wenig wie die dortigen Christen oder Muslime. Ihnen geht es nur um den Machterhalt und die Ausweitung der Macht. Sie wissen, dass sie in einer gerechteren Welt den Rest ihres Lebens im Gefängnis verbringen müssten. Dafür lassen sie Israel Krieg führen gegen die muslimische Welt. Die fanatischen Siedler-Rassisten sind ihre Elitesoldaten. Mit einem Geldsystem virtuellen Geldes, das gar nicht existiert, kaufen sie fast alle Presstituierten, um ihre eigenen Interessen lautstark zu propagieren. Beispielsweise setzen sie mit der geballten Macht ihrer Propagandaapparate einen radikal-zionistischen Bänker an die Spitze Frankreichs als vermeintlicher Retter. Jener „Retter“ streicht im gleichen Atemzug den Reichen die Steuern und den Armen die Zuschüsse. Am Ende jubeln nur noch die Superreichen [8]. Kaum an der Macht, setzt sich Macron gegen jede Form von Antizionismus ein [9].

    Israel ist in diesem weltweiten westlich-kapitalistischen Unterdrückungssystem eine Art Vorhut, die noch benötigt wird; aber wie lange noch? Wird jene Vorhut zu teuer, wird man sie fallen lassen. Noch aber wird der Stachel zur Unterdrückung der muslimischen Welt benötigt. Daher unterstützten alle westlichen Regierungschefs geradezu hörig das Verbrechersystem und tragen jedes Verbrechen Israels mit. Will z.B. ein türkischer Regierungschef die Todesstrafe gegen Putschisten einführen, so wird ihm gedroht, dass er die Grenzen westlicher Werte überschreiten würde. Verlangt ein israelischer Regierungschef die Einführung der Todesstrafe gegen palästinensische Widerstandskämpfer, dann werden ihm durch westliche Presstituierte die Füße geküsst und die westlichen Politiker schweigen.

    Kommen wir zurück zur Anfangsfrage: „Ist Israel illegal?“ Die einzige zukunftsträchtige Antwort darauf ist, dass jene Frage sich schon bald erübrigt haben wird. Israel in seiner heutigen Form wird es nicht mehr lange geben! Dann aber wird eine neue Frage gestellt werden müssen. Wie sind diejenigen zu beurteilen, die jahrelang die Verbrechen Israels mitgetragen haben? Wer wird für die Gelder verantwortlich gemacht, die Deutschland an Israel verschenkt hat und mit denen die Verbrechen erleichtert worden sind? Die Antwort auf derartige Fragen hat die deutsche Geschichte bereits mehrfach gegeben. Deutschland ist in vielem Spitze in der Welt, auch bei Wendehälsen. Kaum jemand wird zuvor auf Seiten Israels gestanden haben wollen. Wäre schön, wenn zumindest einige Bürger sich zur Wahrheit hinwenden, bevor die geschichtliche Entwicklung sie dazu zwingt.

    [1] http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen…id,1632702.html

    [2] http://www.bpb.de/apuz/199894/israels-si…atsraeson?p=all

    [3] https://de.wikipedia.org/wiki/Balfour-Deklaration

    [4] http://www.eslam.de/begriffe/d/die_ethni…palaestinas.htm

    [5] Die Angst der Zionisten, weil Apartheidsstaaten untergehen

    [6] Das westliche Betrugssystem hat keine Chance gegen das islamische Ideal

    [7] Das teuflische Imperium niemals unterschätzen!

    [8] http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-…e-unbeliebtheit

    [9] http://www.independent.co.uk/news/world/…s-a7844711.html

  4. Dazu ein Vorschlag von NETUREI-KARTA INTERNATIONAL

    Die Wurzel des Problems: Die Palästinenser wollen das ihnen von „Israel“ 1948 geraubte Land zurück, aber diese wollen es ihnen nie und nimmer zurückgeben. Schließlich haben sie es ja „rechtmäßig“ von der UNO zugesprochen erhalten! Die Gründung eines „Staates Israel“ auf Kosten der dort ansässigen Palästinenser war ein Fehlentscheid, ein historisches Unrecht, das von immer mehr Menschen nicht mehr akzeptiert wird.

    Dieser “Staat Israel” muss auf rasche und friedliche Weise aufgelöst werden. Die von dort ausgehende Gefahr kann nicht mehr verantwortet werden.

    Von Neturei Karta International wird dazu folgender Plan vorgeschlagen:

    1. Der Staat “Israel” wird durch UNO-Beschluss aufgelöst. Der UNO-Beschluss von 1948, also die Teilung Palästinas und die Gründung des Staates Israel, wird als Irrtum und Unrecht anerkannt und rückgängig gemacht.

    2. Das palästinensische Volk übernimmt die volle Souveränität über das gesamte Land, inklusive das Gebiet des heutigen “Staates Israel”. Die UNO übernimmt nach der Auflösung des ‘Staates Israel’ das Mandat über das Land und tritt in Verhandlungen mit einer provisorischen palästinensischen Regierung, üeber die Übergabe des Staatsgebietes an diese. Nach der Übernahme formiert sich diese zu einer definitiven Regierung, unter Ausrufung des neuen Palästinenser-Staates.

    3. Einwohnerpolitik: Juden die bereits dort leben, sollen, sofern eine zukünftige palästinensische Regierung damit einverstanden ist, unter dem Status von Einwanderern unter palästinensischer Hoheit im Land wohnhaft bleiben dürfen, und von den palästinensischen Behörden auf Antrag als gleichberechtigte palästinensische Staatsbürger aufgenommen werden können. Die UNO und die Nationen bereiten Gesetze vor, welche die damit zusammenhängenden Fragen regeln sollen. Der Ablauf und die Ausführung des Ganzen soll so gerecht, human und schmerzlos als möglich gestaltet werden. Eine genügend lange Abwicklungsdauer der Aktion wird dafür vorzusehen sein.

    4. Zusammenleben: Die Unterbreiter dieses Vorschlages hoffen, dass nach der Annahme und Durchführung dieses Plans die aufgestauten Rache- und Hassgefühle überwunden werden, und alle dort ansässigen Menschen wieder in bestem Einvernehmen und gegenseitiger Achtung werden zusammen leben können, wie in all den Jahren vor der zionistischen Katastrophe.

    ***

    Das mag utopisch erscheinen, ist aber die einzig wirklich reale und ernstzunehmende friedliche Lösungsmöglichkeit dieses ansonsten unlösbaren Problems.

    Sehen wir uns fünf Vorteile an, die nach Realisierung dieses Plans sofort wirksam werden:

    1. Die Bedrohung des Weltfriedens wird massiv entschärft. Nahostkriege, Intifada, Kassam-Raketen, Gaza-Krieg, Libanon-Krieg, Suez-Krieg, Sechstage-Krieg und mehr, werden der Vergangenheit angehören. Israels Atom-Drohung, Irans „Israel-Vernichtungs-Drohung“ werden gegenstandslos. Große Teile des weltweiten Anti-Terror-Feldzuges werden unnötig werden, da der Terror großteils durch die Existenz des „Israel-Staates“ verursacht und motiviert ist.

    2. Die Unterdrückung der palästinensischen Bevölkerung: Die Unterdrückung der palästinensischen Bevölkerung durch den “Staat-Israel” findet ein Ende. Ihre Lebensgrundlage und die Menschenwürde werden ihnen wieder zurückgegeben. Das Gefängnis Gaza wird aufgelöst werden. Die Palästinenser im mittleren Osten dürfen wieder frei atmen.

    3. Der Antisemitismus: Dessen derzeitige Hauptursache: Das freche und arrogante Verhalten des ‘Zionisten-Staates’ gegen Menschen und Völker, sowie die Grausamkeiten gegen seine ‘arabischen Untertanen’, wird durch die Auflösung des Zionisten-Staates aus der Welt geschafft sein. Der bedrohlich weltweit ansteigende Antisemitismus wird weniger und weniger werden.

    4. Die astronomischen Summen, welche die USA und andere Länder jährlich zur Unterstützung und Bewaffnung dieses “Israel-Staates” hinblättern müssen, werden von nun an für die Lösung dieses Befriedungsprozesses eingesetzt werden können.

    5. Die ‘Zionisten-Lobby’: Die USA und andere Länder werden aus den Griffen der “Zionisten-Lobby” losgelöst. Sie werden wieder frei werden, ihre eigenen Beschlüsse zu fassen, ohne vom Einverständnis und von den Zwängen einer Zionisten-Lobby abhängig zu sein.

    ***

    Einige Erkärungen hierzu vom echt-jüdischen, unverfälschten Thora-Standpunkt:

    Grundsätzlich: Das Land Israel gehört den Palästinensern, die dort seit Jahrhunderten leben. Die Juden sind von Gott vor 2000 Jahren ins Exil geschickt worden, wo sie verharren müssen bis sie von Gott erlöst werden. Die zionistische Idee einer vorzeitigen Exil-Beendigung durch menschliche Kraft, durch Politik, Raub und Intrige, wurde von jeher vom Thorateuen Judentum aufs schärfste bekämpft und abgelehnt.

    Holocaust und Staatsgründung: Nach der großen Judenvernichtung in Europa sind die entwurzelten und ausgebluteten Juden dann doch den Zionisten ins ‘gelobte Land’ gefolgt, sie hatten nach dem fürchterlichen Holocaust praktisch keine andere Wahl. Die UNO hatte 1948 dieses Land den Zionisten als neue Heimat für das jüdische Volk, ‘geschenkt’, was einerseits ein lobenswerter Gedanke war. Allerdings geschah dies auf Kosten der dort lebenden Araber und Palästinenser, die von ihrer Heimat einfach vertrieben, und an deren Stelle nun “Israelis” angesiedelt wurden! Das war ein historischer Fehlentscheid und Unrecht.

    Die Wende: Die Welt beginnt einzusehen: Die “zionistische Erlösung” hat sich in Luft aufgelöst. Das historische Unrecht 1948 muss korrigiert, und der zionistische “Judenstaat” vollständig aufgelöst werden. Das ganze Gebilde “Israel-Staat” hat nicht das Geringste mit Judentum zu tun. “Zionismus ist nicht Judentum, und Judentum ist nicht Zionismus”. Die beiden Begriffe stehen in krassestem Widerspruch zueinander. Die Zionisten sind in gar keiner Weise berechtigt, das jüdische Volk zu vertreten! Niemand hat ihnen diesen Auftrag je erteilt, sie haben sich dieses Auftrages selber bemächtigt.

    Das jüdische Volk: Das Volk Jsrael ist seit eh und je das Volk Gottes, und gar nichts anderes. Es ist nicht “ein Volk wie alle Völker”. Es hat von Gott am Berg Sinai Gesetze und Lebensziele empfangen, die es treu einzuhalten hat, und auch immer einhielt. Bis vor ca. 100 Jahren die große Katastrophe, die zionistische Bewegung aufkam, mit dem Ziel “…wir wollen sein ein Volk wie alle Völker! Nichts mehr mit Gott gemein, nichts mit Sinai. Allein, stark, gemeinsam, werden wir unsere Probleme selber lösen”. “Ein Land, ein Staat, eine Armee, eine Sprache, alles muss her!“ Und es kam. Leider.
    Es ist Gott, der die „zionistische Erlösung“ nie akzeptieren wird und Sein Volk zwingen wird, das unterbrochene Exil weiterzuführen und auf die echte, göttliche Erlösung zu warten.

    Abschließend

    Es ist dies eine vielleicht letztmalige Chance, dies aus eigenem Antrieb zu tun, denn wenn wir es nicht selber tun, wird Er es tun. Es führt kein Weg an diesem Gottesplan vorbei. Darum sollten wir die Einsicht haben, diese Lösung in die Tat umzusetzen.
    Die Welt, vor allem die UNO, die USA, die EU, haben die Pflicht und haben die Macht es durchzuführen. Die weiter oben ermittelten Vorteile dieses Plans dürfte es ihnen leicht und verantwortbar machen, diese vorgeschlagene Lösung ins Auge zu fassen.

  5. Interessant, das einmal aus einer Sicht vorgetragen zu bekommen, die man leider in diesem Lande nicht zu hören bekommt. Ob die ‚Grünen‘ jemals diese Sichtweise akzeptieren werden?

    • Aus dem Redensarten-Index:
      »Der Typ ist mir nicht grün!« ist das Gleiche wie »Ich mag ihn nicht!«
      Und so ist das nun mal mit diesen ewig ‚Grünen‘ Blinden.

      • Die ‚Grüne‘-Unterstützung pro Israel, ist direkt auch eine Unterstützung des fortdauerden Krieges in Syrien.
        Der Konflikt in Syrien ist geprägt von der Einmischung ausländischer Mächte. Nachdem sie feststellen mussten, dass Israel auf ihrer Seite kämpft, sagte sich eine Einheit der Freien Syrischen Armee von dem Aufstand los, um fortan auf Seiten der Regierung zu kämpfen.
        Wechselnde Allianzen und Einflussnahme ausländischer Mächte: Die Komplexität des Konflikts in Syrien verdeutlicht einmal mehr eine auf AlterNet erschienene Reportage von Rania Khalek über die Entstehungsgeschichte der sogenannten Golan-Brigade. Die Kampftruppe gehört den paramilitärischen Nationalen Verteidigungskräften (NDF) an, die auf Seite der Regierung kämpfen. Sie besteht aus vier Bataillonen mit insgesamt 1.500 Kämpfern.
        Rania Khalek: Ich habe Veteranen der Golan-Brigade getroffen und ihre Geschichten gehört. Sie zeichneten ein Bild, das sich so gar nicht in den Narrativ einfügen will, wie er die westlichen Mainstream-Medien beherrscht. Das ist vielleicht auch der Grund, warum sie so wenig Aufmerksamkeit bekommen“, schreibt Khalek.
        Geführt wird die im Jahr 2014 gegründete und im Grenzgebiet zu Israel aktive Brigade von dem 28-jährigen Ahmad Kaboul. Sein Vorgänger Majed Hamoud wurde im Juni von einem Selbstmordattentäter Al-Kaidas getötet. Beide Männer gehörten einst der syrischen Armee an. Aus Verdruss über die dort herrschende Korruption und erfasst von dem „revolutionären Fieber“, das sich in der Region breitmachte, liefen sie im Jahr 2011 zur Freien Syrischen Armee (FSA) über und schlossen sich dem Aufstand an.
        Zwei Jahre lang kämpften sie dann in der FSA-Einheit „Liwa al-Mutassim Bilaa“ entlang der Demarkationslinie in den von Israel besetzen Golanhöhen gegen die Regierungstruppen. Wie sie bald enttäuscht feststellen mussten, grassiert auch in den Reihen der FSA die Korruption. Als sie zudem erkannten, dass die Aufständischen logistisch-militärische und medizinische Unterstützung von Israel erhielten, fassten sie den Entschluss, erneut die Seiten zu wechseln – denn das widersprach ihrem patriotischen Selbstverständnis.
        Zuerst haben wir davon nichts mitbekommen. Aber dann boten die Israelis an, den Grenzzaun bei Khan Arnabah für uns zu öffnen. Hamoud stellte die FSA-Kämpfer zur Rede, die mit den israelischen Offizieren zusammenarbeiteten und machte klar, dass wir mit niemanden gemeinsame Sache machen, der mit Israel kooperiert. Anschließen versuchten die Rebellen, ihn zu töten. Wir hatten keine andere Wahl, also entschieden wir uns, zurück nach Khan Arnabah zu gehen und uns dort an das Versöhnungskomitee zu wenden“, berichtet Ahmad Kaboul.
        Erste „echte Versöhnung“ im syrischen Konflikt
        Khan Arnabah mit seinen rund 7.000 Einwohnern ist der Heimatort von Hamoud und Kaboul. Im Jahr 2014 söhnte sich die von der Opposition kontrollierte Ortschaft mit der Regierung aus und gliederte sich wieder in das Gefüge des syrischen Staates ein. Die Umsetzung des Vorhabens der beiden Männer, angesichts der israelischen Einmischung wieder auf Seiten der Regierung zu kämpfen, gestaltete sich verständlicherweise schwer. Schließlich handelt es sich bei ihnen um Fahnenflüchtige, die zwei Jahre lang die Armee bekämpft hatten.
        Die Angehörige der russischen Streitkräfte am 9. Mai 2017 während der feierlichen Parade zum Tag des Sieges.
        Hamoud nahm Kontakt mit einen hochrangigen NDF-Kommandeur auf, um die Lage auszuloten. Acht Monate lang kommunizierten sie miteinander per Telefon und bauten dabei eine Vertrauensbasis auf. Kein leichtes Unterfangen: Hamouds Bruder wurde von der Regierung inhaftiert, der Bruder des NDF-Kommandeurs hingegen von der FSA getötet.
        „Es war die erste echte Versöhnung im ganzen syrischen Konflikt. Es war ein völlig organischer Prozess“, erklärte der namentlich nicht genannte NDF-Kommandeur. Gemeinsam mit vierzig weiteren Männern liefen Hamoud und Kaboul zu dessen Einheit über, nachdem Damaskus ihn allen eine Amnestie gewährt hatte. Hamoud übernahm infolge das Kommando der neu gegründeten Golan-Brigade.
        Hand in Hand in Syrien: Israel und Al-Kaida
        „Nachdem sie auf die Seite der syrischen Regierung gewechselt waren, wurden sie Zeuge, wie Israel die gegen sie gerichteten Angriffe Al-Kaidas aus der Luft unterstützte“, schreibt Khalek. Zwei Mal habe Israel laut den Kämpfern der Brigade versucht, ihren Anführer mit gezielten Luftschlägen zu töten. Was Israel nicht gelang, bewerkstelligte im Juni ein Selbstmordattentäter der Nusra-Front – syrischer Ableger Al-Kaidas – , der sich zusammen mit Hamoud in die Luft sprengte.
        Fünf Tage später unternahm die Nusra-Front, die heute unter dem Namen Hay’at Tahrir al-Sham firmiert, gemeinsam mit Einheiten der Freien Syrischen Armee eine Offensive auf Madinat al-Baath, Hauptstadt der Provinz Quneitra. Die israelische Luftwaffe unterstützte die Offensive mit Angriffen auf Stellungen der syrischen Armee und ihren NDF-Verbündeten. Nach zehntägigen schweren Kämpfen wurde die Offensive abgewehrt.
        „Das ist das erste Mal, dass die Israelis die Nusra-Front offen unterstützen“, sagte der NDF-Kommandeur. Laut ihm betreibe Israel „ein schmutziges Spiel“. „Wenn du an deiner Grenze die Nusra unterstützt und es zulässt, dass die mit ihren Panzern an der Demarkationslinie auffahren, dann spielst du mit dem Feuer“, so der Kommandeur. „Wir haben aufgehört zu zählen, wie oft Israel uns angegriffen hat“, erklärte auch der Anführer der Golan-Brigade, Ahmad Kaboul.
        Soldaten der syrischen Armee. Israel weitet ständig die Unterstützung für Aufständische aus.
        Die Nusra-Front unterhält mehrere Kommandozentralen entlang der Grenze der von Israel besetzten Golanhöhen. Eine medizinische Einrichtung zur Versorgung ihrer Kämpfer befindet sich gleich in der Nähe einer Einsatzzentrale der United Nations Disengagement Observer Force (UNDOF). Das Truppenkontingent der Vereinten Nationen soll den Waffenstillstand zwischen Syrien und Israel auf den Golanhöhen überwachen.
        „Wir können sie nicht angreifen, weil unsere Waffen nicht präzise genug sind. Wir können es nicht riskieren, die UN-Einsatzzentrale zu treffen“, erläutert ein hochrangiger Angehöriger der syrischen Armee. Auf einer Landkarte zeigt er, welche Gebiete von Al-Kaida kontrolliert werden. Aber auch der Islamische Staat ist in der Grenzregion präsent. Das ganze Yarmouk-Tal werde von der Terrormiliz kontrolliert. „Das Hauptquartier der Dschihadisten befindet sich in Jamla, nur 300 Meter von der Grenze zu Israel entfernt. Wie wollen Sie mich überzeugen, dass Israel sie nicht unterstützt?“, fragte er.
        In den vergangenen Jahren hat UNDOF dutzende Fälle der Kooperation Israels mit Aufständischen – darunter Kämpfer Al-Kaidas – dokumentiert. Tel Aviv hat die Unterstützung für die syrischen Regierungsgegner in den letzten Monaten noch weiter ausgebaut. Ein UNDOF-Bericht vom Mai spricht von einer „signifikanten Steigerung der Zusammenarbeit“. In der Vergangenheit hatten Vertreter Israels offen bekundet, dass sie Al-Kaidas Präsenz in der Region der Anwesenheit syrischer Regierungstruppen vorziehen.

  6. Ausnehmend gute Kommentare!
    Man liest, dass die TP-Presseagentur eine kritische Leserschaft hat, die sich von Bertelsmann, Burda, Mohn und Springer nicht vereinnahmen lassen. Früher war der „SPIEGEL“ auch mal so. Leider ist er zu einer Hauspostille der Regierung verkommen und kriecht den Zionisten tief ins Gesäß.
    Für mich sehr erstaunlich der Kommentar von Neturei-Karta International, der einmal aus israelischer Sicht das bestätigt, was man bei unseren Politikern nicht hören will.

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