Anzahl der Raucherinnen zugenommen.

Wissenschaftler des Nationalen Krebsinstituts der USA belegten in einer Studie, dass Raucher und Raucherinnen auch dann gefährdet seien, wenn sie nur gelegentlich rauchten. Die Experten berichteten, dass selbst bei wenigen Zigaretten am Tag, erhebliche Schäden drohen. Eine sichere Grenze für Tabakkonsum gebe es nicht.

Helga Kühn-Mengel, Beauftragte für die Belange von Patienten und Pflegebedürftigen:

„Aktuelle Erhebungen zeigen, dass die Zahl der Raucher, die weniger als zehn Zigaretten täglich rauchen, zunimmt. Auch wenn deren Risiko für schwere Erkrankungen und frühzeitige Todesfälle deutlich geringer ist als bei jenen, die mit täglich zwei Packungen und mehr zu den starken Rauchern zählen, müssen sie laut Studie dennoch mit massiven Gesundheitsschäden rechnen.

Hier wollen wir dafür sorgen, dass Aufklärung und Information über Gesundheitsschäden auch bei gelegentlichem Rauchen verstärkt werden. Unser Ziel muss „rauchfrei“ sein. Möglichst viele sollten präventiv erreicht werden, um gesundheitliche Schäden von den Menschen abzuwenden.

Laut Robert-Koch-Institut hat sich die Erkrankungsrate an Lungenkrebs, von 1970 bis 2013 deutlich verändert. Bei Frauen ist eine Verdreifachung der Rate zu erkennen, bei Männern hat die Rate um ein Viertel abgenommen. Die Hauptursache liegt an der Zunahme der Anzahl der Raucherinnen und der gleichzeitigen Abnahme der Anzahl an Rauchern. Die positiven Veränderungen der letzten 15 Jahre, in denen weniger Heranwachsende und junge Frauen rauchten, sind hier noch nicht erkennbar. Erkennbar ist jedoch, dass Prävention wirkt und deshalb wollen wir dies konsequent und verstärkt fortführen.“

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