200 Johr Appellhof em Kölsche Rusemondachszoch 2026.

Gänsehaut pur war angesagt, als die Fußgruppe Nr. 50A mit ihrem Schild „200 Jahre Appellhof“ heute durch die berühmte Vringspooz (Severinstorburg) in den Kölner Rosenmontagszug 2026 startete. 7,5 km Zugstrecke gelaufen und rund 4 Stunden später waren alle Kamelle und Strüßjer geworfen, die Begeisterung aber längst nicht am Ende. Über 60 NRW-Justizbedienstete durften heute als Fußgruppe im größten Rosenmontagszug Deutschlands mitgehen. Sie waren Teil von mehr als 11.000 Zug-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern und durften dabei sein, weil das altehrwürdige Gerichtsgebäude am Appellhofplatz – „der Appellhof“ – in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag feiert. Seit rund 45 Jahren residieren dort schon das Verwaltungs- und das Finanzgericht Köln. Sie hatten die Idee, am Rosenmontag mitzulaufen. Als §§-Reiterinnen und -reiter justizgetreu verkleidet, dazu „ganz eigene“ Pferde und auch noch mit „Stallburschen- und -mädchen“, die nicht müde wurden, die Kamellebüggel immer wieder mit Kamelle und Strüßjer zu füllen, waren die gesamte Kölner Justiz und auf deren besondere Einladung hin auch das Oberlandesgericht Düsseldorf sowie das Oberverwaltungsgericht Münster dabei. Das Sessionsmotto 2026 „Alaaf – mer dun et för Kölle“ hätte nicht besser passen können. „Denn m’r en d’r Justiz dun et för Üch – alldach em Einsatz för d’r Rechtsstaat.“

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