Der Consigliere ist tot.

Robert Duvall starb bereits am 15. Februar 2026 im Alter von 95 Jahren.

Bekannt wurde er insbesondere in den „Der Pate“ – Verfilmungen von Francis Ford Coppola als Consigliere Tom Hagen.

In Wikipedia heißt es im Einzelnen über ihn:

Robert Selden Duvall (* 5. Januar 1931 in San Diego; † 15. Februar 2026 im Fauquier County, Virginia)[1] war ein US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur. Er galt als einer der führenden US-amerikanischen Charakterdarsteller und spielte in Filmklassikern wie Der Pate und Apocalypse Now. 1984 wurde er für Comeback der Liebe mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.

Im Hintergrund Robert Duvall

Leben

Robert Selden Duvall war der Sohn von Mildred Virginia, einer Amateurschauspielerin und Nachfahrin von General Robert Edward Lee, den Duvall in dem Film Gods and Generals verkörperte, und von William Howard Duvall, einem Admiral der United States Navy.[2] Er wurde nach dem Glauben der Christian Science erzogen und wuchs in einem militärischen Umfeld auf.[3] Er zog mit seinem Vater von Militärbasis zu Militärbasis. Dadurch besuchte er mehrere Schulen in verschiedenen Staaten. Nach seinem Abschluss am Principia College leistete er 1953/1954 seinen Militärdienst in der United States Army ab; zuletzt hatte er den Rang eines Private First Class. Während seiner Dienstzeit auf der Militärbasis Camp Gordon in Georgia spielte er bereits als Amateur am Theater, beispielsweise im Stück Room Service, sodass er nach seiner Dienstzeit Gebrauch von der G. I. Bill of Rights machte, um in New York an der Neighborhood Playhouse School of the Theatre unter Sanford Meisner Schauspiel zu studieren. Während seiner zweijährigen Ausbildungszeit waren Dustin Hoffman, Gene Hackman und James Caan seine Klassenkameraden.[4][5][6][7] Während er sein Studium mit der Arbeit in einem Postamt finanzierte, teilte er sich mit Hoffman ein New Yorker Apartment.[8]

In den späten 1950er Jahren arbeitete Duvall an diversen Theatern und am Broadway. Nach mehreren Rollen in Fernsehserien gab er 1962 in Wer die Nachtigall stört neben Gregory Peck sein Spielfilmdebüt. Zu dieser Zeit lebte er in einer Wohngemeinschaft mit Gene Hackman und Dustin Hoffman. Alle drei gelten als wichtige Vertreter der New-Hollywood-Bewegung.

Viele Filme, an denen Duvall beteiligt war, gelten als Klassiker, so etwa Der Marshal, Robert Altmans M*A*S*H, Der Pate 1 & 2, George Lucas’ Frühwerk THX 1138, Der große Santini, Comeback der Liebe, Network und Der Unbeugsame. Für Francis Ford Coppolas Der Pate und Apocalypse Now sowie für Der große Santini war er für einen Oscar nominiert. Die HBO-Produktion Stalin, in der er die Titelrolle spielte, brachte ihm einen von insgesamt vier Golden Globe Awards ein. 1984 erhielt Duvall für Comeback der Liebe einen Oscar als bester Hauptdarsteller.

Außerdem wirkte er in den Erfolgsfilmen Deep Impact, Zivilprozess, Nur noch 60 Sekunden, The 6th Day und John Q – Verzweifelte Wut mit. Nebenbei war er auch als Autor, Regisseur und Musiker tätig. 1977 inszenierte er zunächst die Dokumentation We’re Not the Jet Set. 1983 inszenierte er mit Angelo My Love seinen ersten Spielfilm. Für seinen Film Apostel! (1997), in dem er auch die Hauptrolle spielte, erhielt er zahlreiche Preise. Zwei weitere Filme unter seiner Regie folgten.

Duvall hatte viele Jahre lang keinen festen deutschen Synchronsprecher, von Anfang der 1970er Jahre bis zur Jahrtausendwende wurde er am häufigsten von Hartmut Reck und Norbert Langer gesprochen. Um das Jahr 2000 setzte sich schließlich Friedrich G. Beckhaus als Duvalls Standardstimme durch.

Robert Duvall starb am 15. Februar 2026 auf seiner Farm im Fauquier County im US-Bundesstaat Virginia im Alter von 95 Jahren.[9][10]

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