Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke hat mit tiefem Entsetzen auf die Tötung von zwei Menschen an einer Schule im Landkreis Oder-Spree reagiert: „Bei einem furchtbaren Angriff sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Diese Tat erschüttert unser gesamtes Land. Meine Gedanken und mein tiefstes Mitgefühl sind in diesen schweren Stunden bei den Angehörigen der Opfer, ihren Familien und Freunden.“
Woidke weiter: „Unsere Schulen sollen ein Hort für unsere jungen Menschen sein. Hier ist eine Schule zum Tatort einer unfassbaren Gewalttat geworden. Wir stehen an der Seite der gesamten Schulgemeinschaft – der Schülerinnen und Schüler, der Lehrerinnen und Lehrer sowie den Eltern. Den Rettungskräften, der Polizei und allen Seelsorgern vor Ort danke ich von Herzen für ihren raschen und aufopferungsvollen Einsatz.
Die Ermittlungsbehörden arbeiten mit allen verfügbaren Ressourcen daran, die Hintergründe dieser Tat lückenlos und schnellstmöglich aufzuklären. Ich bitte die Öffentlichkeit und die Medien um Respekt gegenüber den betroffenen Familien. Wir müssen zusammenstehen und den Hinterbliebenen sowie der gesamten Schulfamilie die Unterstützung bieten, die sie in dieser schweren Zeit benötigen.“
Landtagspräsidentin zeigt sich bestürzt über Gewalttat an Schule im Landkreis Oder-Spree
Auch Brandenburgs Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke hat heute die Nachricht von der schweren Gewalttat an der DOCEMUS Schule in Gosen-Neu Zittau mit Entsetzen aufgenommen. Sie verurteilt diesen Akt der Gewalt an Frauen aufs Schärfste und bezeichnet die Tat als feigen Femizid, der in unserer Gesellschaft keinen Platz haben darf.
Sie ist in Gedanken bei den Familien und Freunden der Opfer und spricht ihnen ihr tiefstes Beileid aus: „Mein tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer. Dass wir erneut Zeuge von tödlicher Gewalt gegen eine Frau werden mussten, erfüllt mich mit tiefer Trauer und Zorn. Es erschüttert mich, dass auch ein Bürger, der Zivilcourage gezeigt hat und helfen wollte, bei dieser schrecklichen Tat sein Leben verloren hat. Der mutige Versuch, dem Opfer beizustehen, verdient großen Respekt und Anerkennung.“
