Berlin trauert um Filmproduzentin Regina Ziegler.

Zum Tod der Filmproduzentin Regina Ziegler übermittelt Florian Graf, Chef der Senatskanzlei Berlin und Staatssekretär für Medien und die Metropolregion, seine Anteilnahme:

„Mit Regina Ziegler verliert Berlin seine bedeutendste Filmproduzentin. Ihr Lebenswerk umfasst über 500 Filme und Serien und bleibt beeindruckend wie unerreicht zugleich. Mit Beharrlichkeit, großer Leidenschaft, Mut, Kreativität und enormem Fleiß erarbeitete sich Ziegler seit den 1970er Jahren ihren Platz in der früheren Männerdomäne der Filmproduzenten und sorgte mit dafür, dass das damals eingemauerte West-Berlin auf dem Filmmarkt der Bundesrepublik seinen festen Platz bekam. Damit legte sie den Grundstock dafür, dass Berlin heute mit Recht als deutsche Filmhauptstadt bezeichnet werden kann.

Der Erfolg von Regina Ziegler hängt auch eng zusammen mit der Filmförderung des Medienboards. Dank umsichtiger Entscheidungen der langjährigen Intendantin Kirsten Niehuus und ihrer Nachfolgerin Sarah Duve-Schmid konnten zahlreiche Kinofilme unter der Ägide von Regina Ziegler entstehen, die national und international Beachtung fanden.

Zum Roten Rathaus hatte sie eine besondere Verbindung: Einmal im Jahr tagten hier die international besetzten Jurys der IEMMYS, deren Zusammenkommen Regina Ziegler stets ein besonderes Anliegen war. Berlin wird ihrem Lebenswerk verbunden bleiben und ihr ein ehrendes Andenken bewahren.“

Regina Ziegler ist am gestrigen 1. November 2026 im Alter von 82 Jahren in Berlin gestorben.

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