Das Elend nimmt kein Ende: Link geklickt, Daten eingegeben, Geld weg.

Betrüger haben in den vergangenen Tagen vermutlich zahlreiche Phishing-Mails verschickt. In Bautzen und Zittau hatten die Täter Erfolg.

Bautzen.
07.01.2026 – 10.01.2026.
12.01.2026 polizeibekannt.

Ein Bautzener öffnete die Mail und klickte den angehängten Link an. Anschließend sollte er seine Bankdaten eingeben. Auch dieser Aufforderung kam der Geschädigte nach. So konnten die Täter auf sein Konto zugreifen und knapp 5.000 Euro abheben.

Zittau
08.01.2026 – 12.01.2026, 21:00 Uhr

Eine Zittauerin erhielt eine ähnliche E-Mail, angeblich von ihrer Bank. Über einen Link sollte sie ihre Bankdaten aktualisieren, was sie auch tat. Am Montag rief dann ein vermeintlicher Mitarbeiter ihrer Bank an und behauptete, dass mehrere tausend Euro von ihrem Konto abgebucht wurden. Sie sollte ihre Bank-App öffnen und die Rückbuchung bestätigen. Bei einer späteren Recherche fiel ihr auf, dass es sich um eine Betrugsmasche gehandelt hat. Die Geschädigte beklagte den Verlust von circa 14.900 Euro.

Phishing – Betrüger ködern Opfer mit fingierten E-Mails

Die Polizei warnt vor der sogenannten Phishing-Methode. Die Täter versenden fingierte E-Mails. Diese sehen täuschend echt aus und erwecken den Eindruck, tatsächlich von der entsprechenden Bank zu stammen. Sobald jedoch ein Link enthalten ist, unter dem Sie Ihre Zugangsdaten aktualisieren, ändern oder bestätigen sollen, heißt es Achtung!. Denn auf diese Weise wollen die Betrüger an Ihre Daten gelangen. Kreditinstitute fordern keine vertraulichen Daten per E-Mail an. Recherchieren Sie daher lieber über die altbekannten Zugänge, Internetseiten oder wählen Sie die direkte Telefonnummer, um zu erfahren, ob tatsächlich Ihre Daten benötigt werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/phishing/. (al)

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