„Die Vermessung der Wirtschaft – 100 Jahre DIW Berlin“.

Foto oben v.l.: Petra Jasper (Moderation), Nikolaus Wolf, Martina Brockmeier, Marcel Fratzscher.

Buchvorstellung und Panel mit Marcel Fratzscher, Präsident des DIW Berlin, Martina Brockmeier, Präsidentin der Leibniz-Gemeinschaft sowie Nikolaus Wolf, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität u.a. im Roten Rathaus in Berlin.

v.l.: Sigrid Evelyn Nikutta, Sabine Zinn, Marcel Fratzscher, Martina Brockmeier, Kai Wegner, Denise Rüttinger, Alexander S. Kritikos

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat eine bewegte einhundertjährige Geschichte hinter sich. 1925 in Berlin als Institut für Konjunkturforschung gegründet, spielte das Institut schnell eine bedeutsame Rolle für die Analyse und Beratung der deutschen Wirtschaftspolitik. In einem 2025 erscheinenden Buch, erstellt durch das Geschichtsbüro Reder, Roeseling & Prüfer, werden einhundert Jahre Institutsgeschichte dargestellt und reflektiert, und so ein Blick auf ihre Höhen und Tiefen geworfen. Von der jungen Forschungseinrichtung in der Weimarer Republik in Zeiten der Weltwirtschaftskrise, über eine dunkle Zeit als williger Handlanger des verbrecherischen NS-Regimes, dem Neubeginn der Nachkriegszeit und dem wirtschaftlichen Auf und Ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sowie der Arbeit des modernen, wissenschaftlichen Instituts seit der Jahrtausendwende – diese Chronik beleuchtet Highlights und Tiefpunkte der turbulenten Geschichte dieses Berliner Instituts.

Marcel Fratzscher

Neben der Buchvorstellung und dem Blick auf die Geschichte des DIW Berlin gab es einen Austausch zum Thema „Verantwortung in der Wissenschaft“ mit Blick auf die bedeutsame Rolle, die Forschung und Politikberatung auch in turbulenten politischen Zeiten spielt.

Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin, eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort.

Kai Wegner

Wegner würdigt das DIW Berlin als bedeutende Forschungseinrichtung für den Wissenschaftsstandort Berlin: „Seit seiner Gründung vor 100 Jahren prägt und bereichert das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung mit seiner Arbeit maßgeblich unsere Stadt. Das DIW Berlin leistet mit seinen wissenschaftlichen Studien wie etwa zu Konjunktur, Transformation oder Energiewende einen wichtigen Beitrag für die politischen Debatten. Ein offener Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft sichert und stärkt unsere Demokratie. Ich wünsche dem DIW Berlin und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiterhin viel Erfolg.“

Fotoquellen: TP Presseagentur Berlin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*