Die heute unterzeichnete Kooperationsvereinbarung zwischen dem Klinisch-epidemiologischen Krebsregister Berlin-Brandenburg (KKRBB) und der Medizinischen Universität Lausitz-Carl Thiem (MUL-CT) sieht eine Bündelung von Expertise und Ressourcen beider Einrichtungen vor. Das soll die Krebsforschung in der Region Berlin-Brandenburg nachhaltig stärken und gleichzeitig das Ziel des Europäischen Gesundheitsdatenraums unterstützen.
Zu den konkreten Maßnahmen gehören unter anderem der Aufbau einer gemeinsamen digitalen Infrastruktur, bei dem die Daten des KKRBB in die Infrastruktur des MUL-CT integriert und weiterentwickelt werden, sowie die systematische Nutzung von Register- und Versorgungsdaten für die Forschung und Qualitätssicherung.
Dazu die Berliner Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, Dr. Ina Czyborra: „Diese Vereinbarung bringt die Krebsforschung in unserer Region spürbar voran. Wenn Wissenschaft und klinische Praxis noch enger zusammenarbeiten und ihre Erfahrungen bündeln, profitieren alle davon – vor allem die Patientinnen und Patienten. Gemeinsam nutzen wir unser Wissen und unsere Ressourcen besser und schaffen so echte Fortschritte in der Versorgung.“
Für die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege nahm Staatssekretärin Ellen Haußdörder an der heutigen Veranstaltung zur Unterzeichnung teil.
Das Berlin-Brandenburgische Krebsregister ist das gemeinsame klinische Krebsregister der Länder Berlin und Brandenburg und erfasst systematisch Daten zu Krebserkrankungen in der Region. Es dient der Qualitätssicherung in der onkologischen Versorgung, unterstützt Forschung und Gesundheitsplanung und trägt dazu bei, die Behandlung und Versorgung von Patientinnen und Patienten kontinuierlich zu verbessern.
