Hildegard Frieda Albertine Knef anhörenⓘ/? [kneːf] (* 28. Dezember 1925 in Ulm; † 1. Februar 2002 in Berlin) war eine deutsche Schauspielerin, Synchronsprecherin, Chansonsängerin und Autorin. Während sie im deutschsprachigen Raum als Hildegard Knef bekannt war, wurde sie (gegen ihren Wunsch) von 1948 bis ca. 1968 außerhalb des deutschsprachigen Raumes Hildegarde Neff genannt.[1][2] Sie war ab 1950 US-amerikanische Staatsbürgerin und erhielt im Jahr 2001 erneut die deutsche Staatsbürgerschaft.
Knef begann ihre Filmkarriere am Ende der NS-Diktatur und wurde in der unmittelbaren Nachkriegszeit durch Filme wie Die Mörder sind unter uns (1946) und Film ohne Titel (1948) zum Filmstar. Sie spielte die Hauptrolle im umstrittenen Film Die Sünderin (1950), woraufhin sie sich in den 1950er Jahren mehr internationalen Kinorollen zuwandte und eine Hauptrolle am Broadway spielte. In späteren Jahren war sie insbesondere als Chansonsängerin (beispielsweise mit ihrem Erkennungslied Für mich soll’s rote Rosen regnen) und als Buchautorin erfolgreich.
Quelle: Wikipedia
Fotoquellen: TP Presseagentur Berlin
