BVG setzt Info-Kampagne Sicherheit mit neuem Erklärvideo fort ● Information über Sprechknöpfe und Notbremsen in der Tram ● Fahrgäste sollen im Ernstfall nicht zögern und direkt handeln.
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) führen ihre Informationskampagne zu Sicherheitseinrichtungen fort und rücken die Straßenbahn in den Fokus. Ein neues Erklärvideo zeigt, wie Fahrgäste im Notfall Hilfe holen können – und ermutigt dazu, im Ernstfall nicht zu zögern. Abrufbar ist das Video bereits auf der BVG-Website – künftig auch direkt in der Tram per QR-Code.
Die Sicherheitsserie baut auf bereits veröffentlichte Formate zu Alarmgriffen in der U-Bahn sowie den Notruf- und Informationssäulen auf den Bahnhöfen auf, diese Reihe wird nun konsequent um die Straßenbahn erweitert.
Im Mittelpunkt stehen zwei Einrichtungen: Sprechstelle und Notbremse. Beide befinden sich an allen Türen in der Tram und sind jederzeit nutzbar. Über die Sprechstelle können Fahrgäste per Knopfdruck direkt Kontakt zum Fahrpersonal aufnehmen. In akuten Notfällen – etwa bei medizinischen Zwischenfällen oder bedrohlichen Situationen – kann zusätzlich die Notbremse gezogen werden.
„Unsere Sicherheitskampagne hat ein klares Ziel: Wir wollen unseren Fahrgästen zeigen, wie sie im Ernstfall richtig handeln können. Unsere Sicherheitseinrichtungen, von der Notrufsäule bis zur Notbremse, sind da – wir machen sie sichtbar und erklären, wie sie genutzt werden. Damit Menschen sich trauen, Verantwortung zu übernehmen“, sagt Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der BVG.
Wird die Notbremse gezogen, stoppt die Straßenbahn sofort und das Fahrpersonal wird informiert. Gemeinsam mit der Leitstelle wird die Lage bewertet und Hilfsmaßnahmen werden eingeleitet – bei Bedarf auch mit Unterstützung von Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst. Relevante Videodaten können zur Aufklärung gesichert werden.
Die BVG verfolgt mit der Kampagne das Ziel, Fahrgästen Mut zu machen, in Notsituationen zu handeln. Dabei gilt: Die Sprechstelle ist der richtige Weg, um Hilfe anzufordern. Die Notbremse ist für Situationen gedacht, in denen unmittelbare Gefahr besteht und die Straßenbahn sofort gestoppt werden sollte. Im Zweifel gilt: lieber einmal zu viel reagieren als einmal zu wenig.
Weitere Informationen zu den Sicherheitseinrichtungen der BVG sowie Erklärvideos finden sich im BVG-Blog #nachgefragtabgehakt, unter anderem zu Alarmgriffen in der U-Bahn sowie auf den Bahnhöfen und den Notruf- und Informationssäulen.
