Kinderkommission engagiert sich beim Red Hand Day gegen Einsatz von Kindersoldaten.

Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages lädt anlässlich des Red Hand Days am 12. Februar auch in diesem Jahr zur Aktion Rote Hand gegen den Einsatz von Kindern und Jugendlichen in Kriegen ein.

Die Kinderkommission teilt dazu mit:

„Die rote Hand – das zentrale Zeichen dieser Aktion – steht für den entschiedenen Widerstand gegen jede Form der Zwangseinbindung von Minderjährigen. Als Kinderkommission wollen wir uns auch in diesem Jahr für die Kinder stark machen, die unvorstellbaren Gefahren ausgesetzt sind und ihre Kindheit an den Krieg verlieren.
Mit unserer Aktion setzen wir ein klares Zeichen, dass der Missbrauch von Kindern als Soldaten eine der schwerwiegendsten Verletzungen ihrer Rechte darstellt.

Über 250.000 Mädchen und Jungen werden weltweit in Kämpfe gezwungen. Viele von ihnen verlieren ihr Leben unter grausamsten Bedingungen, andere überleben schwer verletzt, werden blind oder tragen ein Leben lang die seelischen Wunden der Gewalt. Während andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen dürfen, werden diese jungen Menschen in eine Welt der Gewalt gedrängt, in der Sie mit Waffen kämpfen müssen.

Unsere Aktion bietet den Abgeordneten des Deutschen Bundestages die Möglichkeit, mit Ihrem roten Handabdruck ein klares Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten zu setzen.“

Die Kinderbeauftragte der Bundesregierung, Mareike Wulf, wird ebenfalls vor Ort sein, mit dem Vorsitzenden der Kinderkommission, Michael Hose, die Veranstaltung um 12.00 Uhr eröffnen und mit ihrem Handabdruck diese wichtige Aktion unterstützen.

Alle gesammelten Handabdrücke werden anschließend an die Vereinten Nationen übermittelt – als Ausdruck der gemeinsamen Forderung, dass kein Kind jemals in den Sog des Krieges geraten darf.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*