Die Vereinten Nationen haben den 21. März zum Internationalen Tag gegen Rassismus ausgerufen. Der Aktionstag steht in diesem Jahr unter dem Motto „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“. Dazu erklärt Brandenburgs Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke:
„Der Internationale Tag gegen Rassismus erinnert uns daran, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist. Wir müssen sie täglich aufs Neue leben und verteidigen. Wir alle können unseren Teil im Alltag dazu beitragen, ob in unserer Kommune, auf der Straße, in Schulen, am Arbeitsplatz oder in Vereinen. Unsere Demokratie lebt davon, dass Menschen sich einbringen und Zivilcourage zeigen, gerade wenn Anfeindungen, Hass und Hetze zunehmen. Rassismus bedroht den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Deshalb müssen wir klare Kante zeigen für Vielfalt, Toleranz und Respekt. Die Menschenwürde ist im Grundgesetz verankert und definiert unser gesellschaftliches Zusammenleben. Es mahnt uns, dass wir als Gesellschaft friedlich und respektvoll miteinander leben, die Würde jedes Menschen als unantastbar anerkennen und Verantwortung füreinander übernehmen.“
In Brandenburg genießt der Einsatz gegen rassistisches und fremdenfeindliches Gedankengut Verfassungsrang. Der Internationale Tag gegen Rassismus wurde erstmals im Jahr 1966 begangen. Seit 1979 finden zu dieser Zeit auch jährlich die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Im Land Brandenburg gibt es dazu Veranstaltungen unter anderem in Bad Belzig, Bernau, Brandenburg an der Havel, Eberswalde, Fürstenwalde/Beeskow, Gransee, Klettwitz, Luckenwalde, Neuruppin, Oderberg, Oranienburg, Potsdam, Rangsdorf, Schöneiche, Schwedt/Oder, Senftenberg, Storkow, Templin, Werder und Wittenberge statt. (Infos unter: https://stiftung-gegen-rassismus.de/aktionswochen/internationale-wochen-gegen-rassismus)
