Zeit: 22.01.2026, 13:30 Uhr bis
17:00 Uhr.
Ort: Dresden-Leipziger Vorstadt.
Eine 75-jährige Seniorin ist um 170.000 Euro betrogen worden.
Als ihr Telefon klingelte, meldete sich als Anrufer ein angeblicher Mitarbeiter der Sicherheitsabteilung einer Bank. Er machte der Frau glaubhaft, dass ihr Konto durch Betrugshandlungen gefährdet sei. In einem Telefonat brachte er sie dazu, mehrere Apps und Zugriffsprogramme auf ihren Laptop zu installieren und Angaben zu ihren Kontendaten zu machen.
Später musste sie einen Vermögensschaden in Höhe von über 170.000 Euro feststellen. Sie wandte sich an die Polizei.
7.000 Euro aus dem Fenster geschmissen.
Zeit: 23.01.2026, 20:00 Uhr bis
22:00 Uhr.
Ort: Dresden-Johannstadt.
Eine weitere 75-jährige Frau wurde von Betrügern angerufen. Ein angeblicher Kriminalbeamter behauptete, dass ihre Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hätte und die Tochter deshalb ins Gefängnis müsste. Die Seniorin könnte die Inhaftierung nur durch eine Kautionszahlung verhindern.
Die so unter Druck gesetzte Frau packte Bargeld in Höhe von 7.000 Euro in eine Tasche und warf diese, wie es ihr aufgetragen wurde, aus einem Fenster. Danach brach das Telefonat mit dem vermeintlichen Ermittler ab. Die Tasche mit dem Geld war verschwunden.
Die Polizei rät:
– Lassen Sie sich am Telefon nicht
unter Druck setzen!
– Sprechen Sie mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen, wenn Sie solche Anrufe
bekommen!
– Übergeben Sie kein Geld an Unbekannte und überweisen Sie kein Geld an
unbekannte Konten!
– Geben Sie am Telefon oder online keine persönlichen Kontodaten oder
TAN-Nummern preis!
– Verständigen Sie im Verdachtsfall die Polizei!
