„Er kann in seinem Metier wohl wirklich alles“.

Müller zum 100. Geburtstag des Berliner Schauspielers Herbert Köfer. 

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, würdigt aus Anlass von dessen 100. Geburtstag am heutigen 17. Februar 2021 den in Berlin geborenen Schauspieler Herbert Köfer:

„Herbert Köfer blickt auf eine mehr als 80-jährige Schauspielkarriere zurück. Die Zahl seiner Rollen in Film, Fernsehen und auf der Bühne ist unübersehbar, und er hat über viele Jahrzehnte ein Millionenpublikum begeistert, und zwar in beiden Teilen unserer Stadt und unseres Landes. Auch in seinem hohen Alter ist Herbert Köfer nach wie vor überaus erfolgreich als Schauspieler aktiv. Vor wenigen Tagen erst hat er das einmal mehr in der ARD in ‚Krauses Zukunft‘ eindrucksvoll bewiesen. Dieses Leben für die Schauspielerei und für das Publikum ist nur möglich auf Basis einer hervorragenden künstlerischen Ausbildung und großen Könnens.“

Der Regierende Bürgermeister weiter: „Beeindruckend am Wirken des unverkennbaren Berliners Herbert Köfer ist die Breite seiner künstlerischen Begabungen. Er kann in seinem Metier wohl wirklich alles. Das sogenannte ernste Fach beherrscht er ebenso wie die Komödie, Theater ist seine Welt genauso wie Film und Fernsehen, und auf dem Bildschirm lagen ihm der Nachrichtensprecher so sehr wie die Unterhaltung, Synchronsprechen ist ihm so nah wie Kabarett. Mit dazu gehören für ihn Gesang und Schallplatte und inzwischen sogar mehrere Autobiografien, kein Wunder in diesem Lebensalter. Nicht zuletzt ist hervorzuheben, dass Herbert Köfer seinen Beruf so sehr mit Haut und Haaren gelebt hat, dass er eine Familie hat, die seine künstlerische Berufung teilt. Wir wünschen Herbert Köfer vor allem Gesundheit, freuen uns auf seine künftigen Auftritte und hoffen, dass er seinen seltenen runden Geburtstag trotz der Widrigkeiten der Umstände so begehen kann, wie er es sich wünscht. Die Theater- und Filmstadt Berlin beglückwünscht einen ihrer großen und sympathischen Schauspieler. Alles Gute, Herbert Köfer!“

Fotoquelle: Archiv Edition Ost

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*