Es gehe um inhaltliche Ansprüche, vielfältige Interessen vertreten zu wollen.

Auf Einladung des Berliner Landesverbandes der CDU gab es gestern Abend in der Berliner Landesgeschäftsstelle der CDU ein „Streitgespräch“ zwischen dem Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert und dem JU-Vorsitzenden Tilman Kuban.

Die von dem Generalsekretär der Berliner CDU, Stefan Evers, moderierte Diskussion der beiden Jungpolitiker drehte sich um die „Zukunft der Volksparteien“.

Für Kühnert gehe um inhaltliche Ansprüche, vielfältige Interessen vertreten zu wollen, um sich als Volkspartei zu bezeichnen. Eine Volkspartei zeichne sich für ihn dadurch aus, sich in andere hinein zu versetzen und sie zu berücksichtigen und nicht einfach mit der Parteifahne auf der einen oder anderen Seite mitzulaufen und dann zu glauben, das sei dann für sich genommen schon Politik, das zu machen. Die Parteien müssten sich verjüngen und nicht nur die „untergehende Welt“ verwalten. Für ihn gehe es darum, Meinung zu verändern in der Gesellschaft.

Für Kuban hat das Jahr 2015 für die großen Parteien als „Brandbeschleuniger“ gewirkt. Es habe sich eine Neiddebatte entwickelt, weil viele Menschen das Gefühl gehabt hätten, plötzlich sei Geld da für die Zuwanderer, während es für Kitas und Schulen der normalen Bürger keines gegeben habe. Er gestand ein: „Wir haben bei Willkommenskultur nicht alle Menschen mitgenommen.“

Die vollständige Diskussion kann hier auf den folgenden vier Videos nachvollzogen werden.

Fotoquellen/Videos: TP Presseagentur Berlin

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