Keine Selbstverständlichkeit in Freiheit und Selbstbestimmung zu leben.

Klaus Lederer, Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa des Landes Berlin, gab der TP Presseagentur Berlin auf dem gestrigen 40. Christopher Street Day (CSD) folgendes Statement:

Es ist jetzt heute der 40. CSD, ich bin jetzt 44, d.h., ich gehöre nicht zu der Generation, die damals dabei war als das Ganze losging.

Ich glaube, wir brauchen den CSD, um nochmals deutlich zu machen, dass es hier nicht um Party geht, sondern dass es hier gerade darum geht, politische Forderungen zu formulieren, und sich auch klar zu machen, dass uns nichts geschenkt wurde. Es ist keine Selbstverständlichkeit.

Wir haben in den letzten Jahren eine Menge erreicht zur Normalisierung und Entschädigung der ‚175er‘ usw.

Ich merke aber, dass der Ton rauer wird, dass von rechts Minderheiteninteressen im eigenen Interesse immer nur dann interessant sind und instrumentalisiert werden, wenn sie sich gegen andere Minderheiten richten.

Wir müssen sehr aufmerksam und uns darüber klar sein, dass es keine Selbstverständlichkeit ist in einem Land in Freiheit und Selbstbestimmung leben zu können.

Anm. TP: Aufgrund der erheblichen Geräuschkulisse auf dem CSD war die Aufnahme nicht immer verständlich abzuhören.

Fotoquelle und Montage: TP Presseagentur Berlin

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