Wagenknecht fordert Asyl für Julian Assange in Deutschland.

„Die Bundesregierung muss alles dafür tun, zu verhindern, dass das EU-Mitglied Großbritannien Julian Assange an die USA ausliefert, wo ihm wegen der Enthüllung von US-Kriegsverbrechen eine lebenslängliche Haftstrafe oder sogar die Todesstrafe droht. Angela Merkel muss Julian Assange jetzt in Deutschland politisches Asyl anbieten. Es ist unerträglich, dass Assange in größter Gefahr ist, auch weil die Bundesregierung es versäumt hat, sich in der Vergangenheit und trotz der drohenden Verhaftung für ihn einzusetzen“, erklärt Sahra Wagenknecht, Vorsitzende der Linken im Bundestag.

„Die Rücknahme des politischen Asyls für Julian Assange durch die Regierung Ecuadors und die Verhaftung des Wikileaks-Gründers durch die britische Polizei ist eine Schande und ein klarer Verstoß gegen internationales Recht. Die Regierung von Ecuador hat gegen die auch von UN-Vertretern mehrfach betonte Verpflichtung verstoßen, Julian Assange als politisch Verfolgten zu schützen. Die Festnahme des Publizisten Julian Assange ist zugleich ein schwerer Schlag gegen unabhängigen Journalismus, der weitreichende Folgen haben wird“, so Wagenknecht weiter.

Fotoquelle: By Cancillería del Ecuador – https://www.flickr.com/photos/dgcomsoc/14953880621/, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34813739

Trump und Wikileaks

Donald J. Trump zeigte sich im Wahlkampf immer wieder als großer Fan von Wikileaks. Jetzt kann er sich an nichts mehr erinnern: "Ich weiß nichts über Wikileaks."

Publiée par Süddeutsche Zeitung sur Vendredi 12 avril 2019

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