„Nur Ja heißt Ja“.

Anlässlich der gestrigen vorläufigen Einigung zu einer neuen europäischen Richtlinie zur Bekämpfung von sexuellem Kindesmissbrauch zwischen dem Europäischen Parlament und dem Rat erklärt Bundesjustizministerin Stefanie Hubig:

„Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist ein entsetzliches Verbrechen. Es ist gut, dass es gestern in Brüssel eine politische Einigung gegeben hat zu einer Richtlinie, mit der der Kampf gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen europaweit vorangebracht werden soll. Deutschland hat die Verhandlungen unterstützt – und wesentlich zum Verhandlungserfolg beigetragen. Besonders wichtig aus meiner Sicht: Die politische Einigung trifft auch Vorgaben für den Straftatbestand der Vergewaltigung. Wenn es um Jugendliche geht, dann müssen die Staaten der EU künftig eine Regelung nach dem Prinzip „Nur Ja heißt Ja“ vorsehen – auch Deutschland. Ich begrüße dieses Ergebnis sehr. Denn „Nur Ja heißt Ja“ schützt die sexuelle Selbstbestimmung konsequent.

Ich kann mir vorstellen, „Nur Ja heißt Ja“ auch für Erwachsene in Deutschland einzuführen. Dafür werde ich mich einsetzen. In vielen anderen europäischen Staaten gilt „Nur Ja heißt Ja“ für Erwachsene. Das können wir zum Vorbild nehmen.“

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