Bundesgesundheitsministerin startet Dialogprozess Wechseljahre.
Mit einer Auftaktveranstaltung hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken am heutigen 24. November 2025 den Dialogprozess Wechseljahre gestartet. Gemeinsam mit Fraueninitiativen, Selbstverwaltung, Fachgesellschaften, Wissenschaft und Sozialpartnern sollen mögliche Defizite und Bedarfe in den Bereichen Forschung und Daten, Information und Aufklärung sowie Versorgung und Arbeitswelt rund um die Wechseljahre identifiziert werden. Ziel sei es, konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Situation für Frauen in diesen Bereichen zu entwickeln.
Im Rahmen des Dialogprozesses tauschen sich die Beteiligten in Fachgesprächen zu vier zentralen Themenfeldern aus:
· Forschung und Daten
- Information und Aufklärung
· Versorgung
· Arbeitswelt und betriebliches Gesundheitsmanagement
An den Gesprächen nehmen die jeweils zuständigen Akteurinnen und Akteure sowie weitere zuständige Ressorts der Bundesregierung teil. Ein wichtiges Ziel dabei ist, eine solide Datengrundlage zu schaffen, auf deren Basis zielgerichtete Verbesserungsmaßnahmen identifiziert und umgesetzt werden können.
Die Ergebnisse des Dialogprozesses sollen im Herbst 2026 im Rahmen einer Abschlussveranstaltung öffentlich präsentiert werden.
Hintergrund:
Die Wechseljahre sind eine natürliche Übergangszeit in der Lebensmitte von Frauen. In diesem Zeitraum findet eine hormonelle Umstellung statt, die Eierstöcke verändern ihre Funktion und damit auch den Zyklusverlauf. Daraufhin bleibt letztlich auch die Monatsblutung aus und mit dem letzten Menstruationszyklus endet die fruchtbare Lebensphase von Frauen. Die meisten Frauen erleben diese Umstellung zwischen Mitte 40 und Mitte 50, wobei die Dauer der Wechseljahre individuell unterschiedlich ist.
Auch das Empfinden der Wechseljahre ist sehr unterschiedlich. Rund ein Drittel aller Frauen erlebt die Wechseljahre ohne Beschwerden, ein Drittel berichtet über leichte und ein weiteres Drittel der Frauen über starke Beschwerden. Sie hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie individuellen Erfahrungen und Erwartungen oder auch körperlichen, familiären und gesellschaftlichen Umständen der Betroffenen.
Fragen und Antworten zum Dialogprozess Wechseljahre:
http://www.bundesgesundheitsministerium.de/faq-dialogprozess-wechseljahre
