„Daten von Patientinnen und Patienten bedürfen eines besonderen Schutzes“.

Nach dem Angriff auf die „Prüfstelle Niedersachsen“ Anfang Mai sind mittlerweile sogar Patientendaten im Darknet verfügbar. Der niedersächsische Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi verurteilt den Hackerangriff scharf und weist auf die Sensibilität von Patientendaten hin:

„Nach aktuellem Kenntnisstand könnten von dem Hackerangriff insbesondere Kontaktdaten, Gesundheitsdaten und Abrechnungsinformationen betroffen sein. Dies betrifft sowohl gesetzlich als auch privat versicherte Patientinnen und Patienten. Wir haben derzeit keine gesicherten Erkenntnisse darüber, in welchem Umfang Daten tatsächlich abgeflossen sind. Die Untersuchungen und der Austausch der Prüfstelle Niedersachsen mit der Aufsichtsbehörde dauern an.

Ich empfehle dennoch allen potenziell Betroffenen besondere Aufmerksamkeit gegenüber ungewöhnlichen Kontaktaufnahmen und keine sensiblen Informationen auf telefonische oder elektronische Anfragen hin preiszugeben. Öffnen Sie auch keine verdächtigen E-Mails oder Anhänge. Ich verurteile den Hackerangriff scharf. Wir alle wissen, wie sensibel Daten von Patientinnen und Patienten sind. Sie bedürfen eines besonderen Schutzes.“

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