Staatssekretär Kolesnyk bei Gedenken am Bendlerblock.
Sie haben ihr Leben für ihre Überzeugungen riskiert und verloren: Die Mitglieder des Widerstands um Claus Schenk Graf von Stauffenberg versuchten, am 20. Juli 1944 mit einem Attentat auf Adolf Hitler das NS-Regime zu stürzen. Anlässlich des 82. Gedenktages an den Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft betonte der Bevollmächtigte des Landes Brandenburg beim Bund, Staatssekretär David Kolesnyk: „Heute erinnern wir an die Widerstandskämpferinnen und -kämpfer, die ihr Leben für ihre Überzeugungen riskiert haben. Sie stellten sich gegen das verbrecherische Regime der Nationalsozialisten. Dieser Mut verdient tiefsten Respekt.“

Kolesnyk, der an der Gedenkstunde der Bundesregierung am Bendlerblock teilnahm, sagte weiter: „Die Erinnerung an den 20. Juli 1944 muss uns immerwährende Mahnung und Auftrag zugleich sein. In Zeiten, in denen demokratische Werte wieder unter Druck geraten und der gesellschaftliche Zusammenhalt ins Wanken gerät, dürfen wir nicht wegschauen. Wir alle müssen Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit gegen Hass, Hetze und Extremismus verteidigen.“
Kolesnyk dankte der Stiftung 20. Juli 1944 für ihr unermüdliches Engagement, die Erinnerung an den deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus wachzuhalten und dessen Vermächtnis zur Stärkung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der Gegenwart zu nutzen.
Fotoquellen: TP Presseagentur Berlin
