„Die sitzen da faul zuhause und lassen die Beschäftigten der Aktienkonzerne für sich arbeiten“.

Anlässlich des „Global Wealth Report“ der Boston Consutling Group, dem zufolge die Zahl der Superreichen in Deutschland 2025 um 1.100 auf 5.000 gestiegen ist, mit einem Gesamtfinanzvermögen von 12,4 Billionen Dollar, sagt Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke:

„Bundeskanzler Merz sagt ja immer, dass kein Geld da ist. Ob es um Renten geht, um Kinder mit Behinderung, oder um die Entlastung von Familien, die sich Wocheneinkauf und Benzin nicht mehr leisten können. Tatsächlich werden die Reichen immer reicher. Jetzt haben Unternehmensberater – die Kapitalismus-Fans schlechthin – im „Global Wealth Report“ festgestellt, dass die Zahl der Superreichen in Deutschland im letzten Jahr mal eben um 1.100 gestiegen ist. Und zwar hauptsächlich durch leistungsloses Einkommen aus Aktien und dergleichen. Die sitzen da faul zuhause und lassen die Beschäftigten der Aktienkonzerne für sich arbeiten, während die alleinerziehende Mutter mit zwei Jobs immer noch auf ihre Entlastung wartet.

Merz war ja bis vor kurzem selbst Unternehmensberater. Da kann er doch keinem erzählen, er wüsste nicht, wo das Geld ist. Als Politiker wäre es seine verdammte Pflicht, das Geld endlich bei den Superreichen zu holen und für Entlastung bei den hart hart arbeitenden Menschen zu sorgen.“

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