Die Vorsitzende der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner, und der Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke, Bodo Ramelow, kritisieren die Siedlungspolitik Israels im Westjordanland:
Schwerdtner: „Ich begrüße, dass Großbritannien nun schärfer gegen die Politik der derzeitigen Regierung Israels vorgehen will, um Menschenrechtsverletzungen, Gewalt und Unrecht in der Westbank zu stoppen. Eine Sanktionierung von illegalen Siedlern ist richtig. Auch die deutsche Bundesregierung muss nachziehen und den Druck auf Netanyahu erhöhen. Das Ziel muss Frieden in der Region und ein sicheres Zusammenleben von Israelis und Palästinensern sein.“
Ramelow: „Die Siedlungspolitik der derzeitigen israelischen Regierung in der Westbank und die Siedler-Gewalt müssen ein Ende haben! Mit ihrem Vorgehen, zum Beispiel das Siedlungsprojekt E1, zerstört die Regierung auch das Fundament, auf dem Israel steht. Eine Zweistaatenlösung und das Existenzrecht Israels sind Grundlage unserer Politik und unverhandelbar. Offenbar ist mehr internationaler Druck auf die Regierung Netanyahu nötig, um das Unrecht zu stoppen!“
