„Es werde für mittelmäßige Leistungen viel Geld ausgegeben“.

Kaum hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken der Wiedereinführung einer vierteljährlichen Praxisgebühr in Höhe von 10 Euro eine deutliche Absage erteilt, kommt nun der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen,  hinterrücks mit einer „neuen Gebühr“ um die Ecke. Danach soll es bei jedem Arztbesuch eine sog. Kontaktgebühr in Höhe von 3 – 4 Euro geben.

Der Sozialverband Deutschland habe die Gebühr abgelehnt und Gassens Vorschlag einer Kontaktgebühr bei Arztbesuchen stoße auch in Politik und Verbänden auf Ablehnung. Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, habe gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe gesagt, es gehe dabei nicht um Patientensteuerung, „sondern um Kasse machen“. Qualität spiele dabei keine Rolle, es werde für mittelmäßige Leistungen viel Geld ausgegeben.

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