Die Europäische Kommission wird mit einer bevorstehenden Ausschreibung im Exil lebende Journalistinnen und Journalisten aus Belarus und Russland sowie Journalisten aus der Ukraine dabei unterstützen, ihre Arbeit in der EU frei und unabhängig fortzusetzen. Die Mittel in Höhe von 3 Millionen Euro sollen ihnen helfen, ihre Arbeit weiterzuentwickeln und ihrem Publikum unabhängige und freie Informationen in ihren Sprachen bereitzustellen.
Neuer Aufruf wird auch aus der Ukraine umgesiedelte Medienschaffende einbeziehen.
Nach zwei vorherigen Projektaufrufen wird die Unterstützung in der diesjährigen Auflage auf ukrainische Journalistinnen und Journalisten ausgeweitet, die sich in der EU aufhalten, um dort ihre Arbeit fortzusetzen. Der Aufruf baut auf den Ergebnissen der ersten beiden Projekte auf, die 2023 und 2025 gestartet wurden. In der ersten Auflage wurde ein Zentrum für Medienfreiheit eingerichtet, um im Exil lebenden Medien aus Belarus und Russland zu helfen und die Zusammenarbeit zwischen ihnen zu stärken.
Behörden, internationale Organisationen, Nichtregierungsorganisationen und Forschungszentren können vom 16. April bis zum 28. Mai 2026 Vorschläge einreichen. Die Ausschreibung wird vor dem Starttermin veröffentlicht, damit sich die Teilnehmenden mit einem neuen Tool zur Einreichung von Anträgen vertraut machen können. Die Kommission setzt sich für freie, unabhängige und pluralistische Medien ein. Freie und unabhängige Medien sind eine tragende Säule des Europäischen Schutzschildes für die Demokratie .
