Zeit: 18.03.2025 und 19.03.2025.
Ort: OT Gablenz.
(971) Die Chemnitzer Kriminalpolizei stellt seit Wochenbeginn wieder vermehrt Fälle von Schockanrufen fest und ermittelt derzeit in drei Fällen des Betrugs, bei denen ein falscher Bankmitarbeiter Chemnitzer Senioren in Summe um mehrere tausend Euro brachte.
Im Bereich der Ernst-Enge-Straße und der Carl-von Ossietzky-Straße hatten die Geschädigten in den zurückliegenden Tagen einen Anruf eines Unbekannten erhalten, welcher vorgab, in einem Bankinstitut tätig zu sein. Mit der jeweils gleichen Legende suggerierte ihnen der vermeintliche Bankmitarbeiter am Telefon, dass das Konto aufgrund einer fehlerhaften Überweisung gesperrt worden sei. Zur Aufhebung der Sperre müsse die PIN-Nummer übermittelt und die Geldkarte abgeholt werden – andernfalls würden Geldstrafen durch das Institut fällig. Die Angerufenen kamen den Forderungen nach, infolgedessen ein Mann die Karten bei den Geschädigten abholte. Im Anschluss lösten die Täter mehrere Überweisungen aus und hoben Bargeld ab, wodurch den Geschädigten ein finanzieller Schaden von mehreren tausend Euro entstand.
Der Abholer wurde in zwei Fällen als
gepflegt beschrieben und war gut gekleidet. Er trug einen dunklen Mantel und
hatte eine Aktentasche bei sich. Er hatte glatte Haare, einen dunklen Bart und
sprach deutsch.
In einem Fall war der Abholer etwa 1,70 Meter groß und hatte ein
augenscheinlich ungepflegtes Erscheinungsbild. Er trug ebenfalls einen Mantel.
Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche. Seien Sie bei derartigen Anrufen von Geldinstituten skeptisch! Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen! Rufen Sie selbstständig Ihre Bank unter den offiziellen, Ihnen bekannten Telefonnummern an und vergewissern Sie sich, ob das Geschilderte tatsächlich zutrifft! Übermitteln Sie niemals persönliche Daten bzw. die PIN und übergeben Sie niemals Ihre Geldkarte! (mg)
