Zur Genehmigung der Portoerhöhung der Deutschen Post durch die Bundesnetzagentur erklärt Pascal Meiser, arbeitspolitischer Sprecher der Linken im Bundestag:
„Gänzlich vermeiden lassen sich Portoerhöhungen angesichts sinkender Briefmengen und steigender Löhne nicht. Doch dass das Porto jetzt in diesem extremen Umfang steigen und so die Rendite des Post-Konzerns gesichert werden soll, das grenzt schon an Abzocke. Die Kleinkunden müssen so ausbaden, dass noch die letzte Große Koalition der Deutschen Post völlig überhöhte Renditen gesetzlich garantiert hat. Jetzt zeigt sich einmal mehr: Diese Regelung muss umgehend geändert und der gesetzlich garantierte Gewinnzuschlag auf ein Normalmaß begrenzt werden. So könnte selbst bei steigenden Stückkosten der weitere Anstieg des Portos gedämpft werden.“
