Hvv-Jobticket für die Beschäftigten der Stadt gestartet.

Die umfassende und bezahlbare Teilhabe am ÖPNV ist ein Kernanliegen des Hamburger Senats. Die deutschlandweite Einigung zum Tarifvertrag der Länder ermöglicht nun einen Zuschuss zum Deutschlandticket für alle Beschäftigten der Freien und Hansestadt Hamburg. Jetzt wurde für die rund 80.000 Beschäftigten der Stadt das Buchungs-Portal freigeschaltet. Die Hamburger Verwaltung hält damit Anschluss an viele andere private und öffentliche Arbeitgeber, die bereits einen Zuschuss zum Deutschlandticket und damit ein Jobticket anbieten.

Möglich gemacht hat das die vom Hamburger Finanzsenator Dr. Andreas Dressel als Verhandlungsführer der Länder mit den Gewerkschaften ausgehandelte Tarifeinigung für die Länderbeschäftigten vom 14. Februar 2026: Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und die Gewerkschaften hatten sich in Potsdam u. a. darauf verständigt, dass für die Beschäftigten der Freien und Hansestadt Hamburg ein Zuschuss zum Deutschlandticket gewährt werden kann. Das Personalamt der Stadt hat in Zusammenarbeit mit dem HVV jetzt die Vorarbeiten abgeschlossen und die Beschäftigten der Stadt für das interne Buchungsportal freigeschaltet. Damit ist der erste Schritt getan, um allen interessierten Beschäftigten den Zugang zum hvv-Jobticket zu ermöglichen.

Welche Vorteile ergeben sich daraus für die Beschäftigten? Der Zuschuss zum Deutschlandticket wird den Beschäftigten ab dem 1. April gewährt. Bereits jetzt steht das HVV-Abo-Portal den Tarifbeschäftigten und Beamtinnen und Beamten zur Verfügung. Der Zuschuss beträgt aktuell monatlich 15,75 Euro, hinzu kommt ein hvv-Rabatt in Höhe von monatlich 3,15 Euro. Das Deutschlandticket kostet die Beschäftigten damit ab 1. April 2026 anstelle von 63 Euro monatlich 44,10 Euro.

Finanzsenator und TdL Verhandlungsführer Dr. Andreas Dressel: „Mit dem Mobilitätszuschuss zum Deutschlandticket setzen wir ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität und attraktive Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst. Unsere Beschäftigten profitieren von einem deutlich vergünstigten Ticket und können so noch einfacher und klimafreundlicher in Hamburg unterwegs sein. Das ist ein Gewinn für alle Mitarbeitenden, für die Stadt und für den Klimaschutz. Ich freue mich sehr, dass es uns in Potsdam gelungen ist, den Zuschuss zum Deutschlandticket für die Hamburger Beschäftigten zu ermöglichen. Dieser ist Teil der Tarifeinigung zur „Hamburg-Zulage“ und kann jetzt vereinbarungsgemäß gerade noch rechtzeitig zum 1. April umgesetzt werden. Der Zuschuss ist ein weiterer Baustein in unserer Personalstrategie: Die Freie und Hansestadt Hamburg ist eine vielseitige und verlässliche Arbeitgeberin – das hvv-Jobticket unterstreicht noch einmal nachhaltig unsere Attraktivität, insbesondere im Hinblick auf die Gewinnung und Bindung von Fachkräften.“

Verkehrssenator Dr. Anjes Tjarks: „Hamburg als bundesweite Hochburg des Deutschlandtickets schreibt seine Erfolgsgeschichte weiter. Mit dem Jobticket für die rund 80.000 Beschäftigten der Stadt reihen wir uns in die privaten und öffentlichen Arbeitgeber ein, die das Deutschlandticket bezuschussen und das Angebot noch attraktiver machen. Ich freue mich sehr, dass wir in Hamburg neben dem kostenlosen Schülerticket, den Vergünstigungen für Studenten, Auszubildenden und Senioren nun auch für die Beschäftigten der Stadt ein vergünstigtes Ticket anbieten können. Damit gehen wir unseren Weg, den ÖPNV noch attraktiver für alle zu machen konsequent weiter. Und sorgen damit für günstige Mobilität und für Klimaschutz.“

Das Jobticket wird den Beschäftigten ausschließlich digital bereitgestellt. Für die Zahlung an die Beamtinnen und Beamten bedarf noch einer gesetzlichen Grundlage, diese wird derzeit vorbereitet. Gleichwohl können auch die Beamtinnen und Beamten das Jobticket schon beantragen und beziehen – die Zahlung steht für diese Beschäftigtengruppe aber zunächst unter dem Vorbehalt des Gesetzesbeschlusses durch die Hamburgische Bürgerschaft.

Fotoquellen: TP Presseagentur Berlin

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