Wie die TP Presseagentur Berlin heute erst erfuhr, ist der Schriftsteller und Dutschke/Meinhof-Weggefährte sowie Wortführer und Organisator der Berliner Studentenbewegung Peter Scheider am 3. März 2026 nach langer und schwerer Krankheit verstorben.
Im letzten Jahr haben wir ihn noch zu seinem 85. Geburtstag gewürdigt.
Ein Beschluss des Verwaltungsgerichts Berlin von 1976, mit dem er gegen den Berliner Schulsenator obsiegte, der ihm 1973 eine Anstellung als Referendar verweigerte, ist dort nicht mehr verfügbar.
Peter Schneider teilte mit, dass ihm ebenfalls beide Beschlüsse fehlen: „der von 1973, der mich zum Radikalen erklärt, und der von 1975 oder 76, der den Beschluss von 73 aufhebt und zum Angebot einer Stelle als Referendar geführt hat. Keine Ahnung, wo die Papiere geblieben sind.“
Peter Schneider verzichtete dennoch auf eine Anstellung als Referendar im Schuldienst, weil er sich zwischenzeitlich eine Existenz als bedeutender Schriftsteller aufgebaut hatte.
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Fotoquellen: TP Presseagentur Berlin
