Statement der BVG zum heutigen Warnstreik von Verdi.

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) rufen die Gewerkschaft auf, gemeinsam gute Lösungen für Mitarbeitende und das Unternehmen am Verhandlungstisch zu finden. Die nächsten Verhandlungsrunden sind vereinbart. Die frühe Eskalation durch Warnstreiks ist aus Sicht der BVG unverhältnismäßig. Verhandeln heißt, Kompromisse zu finden und aufeinander zuzugehen.

Dass Lösungen möglich sind, haben die Sozialpartner BVG und Verdi in den letzten Jahren gemeinsam bewiesen. In den letzten Tarifrunden lag der Fokus klar auf der Entlastung für die Mitarbeitenden. So wurde die Wochenarbeitszeit der BVG in den letzten vier Jahren kontinuierlich auf heute 37,5 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich reduziert. Im Gegenzug ist die Zahl der Mitarbeitenden und damit der Personalaufwand deutlich gestiegen. Jetzt geht es darum, auch beim Lohn einen gewissen Nachholbedarf zu decken. Das erste Angebot an die Gewerkschaft umfasste durchschnittlich 15,3 Prozent mehr Lohn. Bereits morgen steht die nächste Verhandlungsrunde an.

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