Wegner zum Internationalen Frauentag: „Es gibt noch viel zu tun“.
Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:
Zum Internationalen Frauentag am 8. März erklärt der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner: „Der Internationale Frauentag ist ein Tag der Anerkennung und des Respekts für die Leistungen von Frauen in Berlin, in Deutschland und weltweit. Frauen prägen und gestalten unsere Stadt – in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Verwaltung oder in unseren Familien. Dafür gebührt ihnen Dank und Wertschätzung. Gleichzeitig gilt: Wir haben viel erreicht, aber es gibt noch viel zu tun. Solange Frauen in Deutschland schlechter bezahlt werden, in Führungsetagen unterrepräsentiert sind und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch immer besser werden muss, bleibt es unser Auftrag, das zu ändern. Wir dürfen nicht nachlassen – Gleichberechtigung muss jeden Tag gelebt und gestärkt werden. Gewalt gegen Frauen, Femizide und Ehrenmorde dürfen niemals akzeptiert werden, ihnen muss mit aller Konsequenz unseres Rechtsstaats begegnet werden.“
„8. März heißt für uns: kämpfen, streiken, solidarisch sein“.
Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2026 erklärt die Parteivorsitzende der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner:
„Ein gutes Leben braucht Zeit. Zeit für Erwerbsarbeit, für Kinder, Familie, Freund:innen, Engagement und Erholung. Die Realität sieht für die meisten Frauen anders aus: schlechte Löhne, hohe Arbeitsbelastung und zusätzlich der größte Teil der unbezahlten Sorgearbeit bestimmen ihren Alltag.
Feministische Arbeitskämpfe sind der Schlüssel für echte Gleichstellung. Wir unterstützen die Gewerkschaften bei der Durchsetzung kürzerer Arbeitszeiten und der Vier-Tage-Woche mit vollem Lohn- und Personalausgleich. Gleiche Arbeit muss endlich gleich bezahlt werden. Der Gender Pay Gap und der Migration Pay Gap gehören abgeschafft.
Arbeit muss sicher sein, auch vor Gewalt und sexueller Belästigung. Der Arbeitsschutz muss entsprechend verbessert werden. Sorgearbeit darf nicht länger unsichtbar und privat abgeladen werden. Frauen brauchen einen Rechtsanspruch auf eine Vollzeitstelle, familienfreundliche Schichten, das Recht auf vorübergehende Arbeitszeitverkürzung und eine bezahlte sechswöchige Pflegezeit. Selbstständige Schwangere brauchen endlich einen verlässlichen Mutterschutz und gesetzlich abgesicherte Mutterschutzleistungen.
Frauen müssen vollständig über ihren Körper entscheiden können. Schwangerschaftsabbrüche gehören nicht ins Strafgesetzbuch. §218 muss endlich abgeschafft werden.
Der 8. März heißt für uns: kämpfen, streiken, solidarisch sein für ein wirklich gutes Leben für alle.“
