Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, erklärt zur heutigen Unterzeichnung des Finanzierungsabkommens der Stiftung Preußischer Kulturbesitz von Bund und Ländern bei der Konferenz der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten im Bode-Museum:
„Die Zukunft der Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist gesichert. Ich danke der Bundesregierung und allen Ministerpräsidentinnen und -präsidenten für diesen gemeinsamen Kraftakt und das zusätzliche finanzielle Engagement trotz angespannter öffentlicher Haushalte. Das ist ein besonderes Bekenntnis für die nationale und internationale Bedeutung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und unterstreicht zum 200-jährigen Jubiläum der Museumsinsel die internationale Attraktivität der Hauptstadt Berlin. Es ist zudem eine Anerkennung des umfangreichen Reformprozesses, den Bund und Länder gemeinsam mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz angestoßen haben und der Ende 2025 zum Abschluss gebracht werden soll.“

Bund und Länder werden ihre jährlichen Beiträge zur Finanzierung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz ab 2026 um insgesamt zwölf Millionen Euro auf 135 Millionen Euro erhöhen, wovon der Bund neun Millionen Euro tragen wird. Bund und Länder erhöhen künftig ihren Finanzierungbeitrag um zehn Prozent. Erstmals seit 30 Jahren erhöhen die Länder ihren Anteil auf 33,8 Millionen Euro. Berlin übernimmt davon mit 11,8 Millionen über ein Drittel.
Fotos: Gruppenfoto im Bode-Museum bei der Unterzeichnung des Finanzierungsabkommens der Stiftung Preußischer Kulturbesitz durch den Bundeskanzler und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder.
Copyright: Pawel Sosnowski.