Die Kommission zur Reform der Schuldenbremse hat offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, begrüßt das und hofft, dass die Kommission wichtige Impulse zur Abschaffung der Schuldenbremse liefern wird.
„Dass die Bundesregierung nun
endlich eine Kommission zur Reform der Schuldenbremse eingesetzt hat, war
längst überfällig. Schon lange ist klar: Mit der Schuldenbremse lassen sich die
großen Aufgaben unseres Landes nicht bewältigen. Wer beim sozialen Wohnungsbau,
bei der Sanierung unserer Infrastruktur und beim Klimaschutz vorankommen will,
braucht mehr finanzielle Spielräume.
Die Kommission muss jetzt beweisen, dass sie ernsthaft arbeitet – und sich
nicht in ideologischen Scheindebatten verliert. Die Mitglieder haben die
Chance, den Anstoß für dringend nötige Veränderungen zu geben. Gleichzeitig
appelliere ich an die Bundesregierung: Sie muss die Ergebnisse der Kommission
akzeptieren und dann auch umsetzen. Ein Wegducken wäre fatal. Bleibt die Arbeit
der Kommission folgenlos, würden sich viele Menschen fragen, warum man das
Ganze überhaupt begonnen hat. Wir als Linke fordern seit jeher die Aufhebung
der Schuldenbremse. Und wir sind bereit, alle Ergebnisse mitzutragen, die die
Situation der Menschen konkret verbessern. Am Ende zählt, dass der Alltag der
Menschen einfacher und unbeschwerter wird.“
