Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion:
Seit fünf Jahren rufen die Vereinten Nationen jeweils am 18. Juni den Internationalen Tag der Bekämpfung von Hetze aus. Sie machen so auf die wachsende Verbreitung von Hassrede aufmerksam und weisen auf Maßnahmen hin, Hassrede zu bekämpfen und den gegenseitigen Respekt zu stärken. Die SPD-Fraktion im Bundestag unterstützt das Anliegen der Vereinten Nationen ausdrücklich.
„Hetze kann sich durch Künstliche Intelligenz heute schneller ausbreiten als je zuvor und dazu beitragen, Gesellschaften zu destabilisieren. Hassrede, Hetze, Cybermobbing im Internet sind entweder schon selbst Menschenrechtsverletzungen oder können eine Vorstufe zu Ausgrenzung und Gewalt sein. Wir müssen uns dem Hass entgegenstellen und auf das Miteinander setzen. Die destruktive Botschaft des Hasses richtet sich vordergründig oft gegen Minderheiten, zielt jedoch auf die ganze Gesellschaft. Starke Gesellschaften müssen das Verbindende suchen, nicht das Trennende. Denn: Zusammen ist unsere Stärke.“
