Anpassung der Recyclingangaben auf Kunststoffflaschen.

EU-Kommission begrüßt Zusagen von Coca-Cola, Nestlé und Danone

Nach einem Dialog mit der Europäischen Kommission und dem Netzwerk „Consumer Protection Cooperation“ (CPC) haben sich Coca-Cola, Nestlé und Danone verpflichtet, die auf ihren Plastikflaschen angegebenen Recyclingangaben zu ändern. 

Henna Virkkunen, Exekutiv-Vizepräsidentin für technologische Souveränität, Sicherheit und Demokratie, sagte: „Wir müssen sicherstellen, dass in der EU tätige Unternehmen bei der Kennzeichnung ihrer Produkte transparent und fair vorgehen. Diese Verpflichtungen von Coca-Cola, Nestlé und Danone zeigen, dass der Dialog zwischen Unternehmen und den nationalen Verbraucherschutzbehörden zu Ergebnissen führt, die den Verbraucherinnen und Verbrauchern zugutekommen und ihnen die nötigen Informationen für fundierte Entscheidungen liefern.“

Klare Angaben im Einklang mit EU-Verbraucherrecht

Sobald alle Unternehmen die erforderlichen Änderungen vorgenommen haben, können sich die Verbraucherinnen und Verbraucher auf faire und klare Informationen über die Recycling-Eigenschaften der Flaschen verlassen, die den Anforderungen des EU-Verbraucherrechts entsprechen.

Die CPC-Maßnahme wurde unter der Leitung der schwedischen Verbraucherbehörde und der ungarischen Wettbewerbsbehörde durchgeführt.

Die Unternehmen haben sich zu Folgendem verpflichtet:

  • Angaben auf den Flaschenetiketten wie „Ich bin eine Flasche aus 100 % recyceltem Kunststoff“ werden durch „Diese Flasche besteht zu 100 % aus recyceltem Material. Ausgenommen Verschluss und Etikett“ ersetzt. So sind sachlich klare und korrekte Informationen hinsichtlich der Recyclingfähigkeit und der Zusammensetzung gewährleistet;
  • Angaben auf den Flaschenetiketten wie „Recycle mich nochmal“ werden durch „Recycle mich“ ersetzt. So vermitteln die Unternehmen bei der Aufforderung zum Recycling der Flasche nicht den falschen Eindruck, dass die Flasche bereits zuvor recycelt wurde und wieder zu einer neuen Flasche recycelt werden kann;
  • Der Gesamteindruck des Etiketts und der Werbung hinsichtlich der inhärenten Umweltvorteile von Kunststoffflaschen darf nicht irreführend sein, beispielsweise durch die Kombination mit anderen umweltbezogenen Aussagen oder Symbolen;
  • Digitale Marketingkampagnen auf den jeweiligen Websites und in sozialen Medien spiegeln den Inhalt dieser Verpflichtungen wider.
     

Coca-Cola und Nestlé, deren Gespräche im Juni 2025 bzw. Februar 2026 abgeschlossen wurden, haben bereits einige der Verpflichtungen innerhalb der festgelegten Fristen umgesetzt, insbesondere diejenigen, die sich auf Recycling-Angaben in digitalen Kampagnen beziehen.

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