Bundespräsident Steinmeier kondoliert zum Tod von Janosch.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zum Tod des Autors und Zeichners Janosch kondoliert. Der Bundespräsident schreibt:

„Janosch war und ist für ungezählte Kinder, für ungezählte Erwachsene, die mit Kindern leben, und für alle, die nicht verlernt haben, zu staunen und sich zu wundern, ein Lebensbegleiter wie nur wenige andere Autoren und Zeichner. In seiner unbändigen Phantasie hat Janosch unvergessliche Figuren erfunden, die ebenso unvergessliche Abenteuer erleben.

Diese Phantasie hat wiederum die Phantasie von kleinen und großen Leserinnen und Lesern entzündet. Wer weiß, wie viel Kreativität Janosch bei vielen freigesetzt hat, wie viele Gestalten und Geschichten sich Kinder überall auf der Welt ausgedacht haben, weil Janoschs Figuren ihnen Mut zum Träumen machten.

Wir alle kennen die Geschichte davon, wie sich der Bär und der Tiger aufmachten in ihr ganz eigenes, wunderschönes Panama, angeregt nur durch den Duft einer alten Bananenkiste. Die Reise der beiden hat so viele Menschen bezaubert, dass sie durch einen wirklichen Besuch kaum zu übertreffen ist. Als ich zu meinem ersten offiziellen Besuch nach Panama aufbrach, durfte Janoschs Buch im Reisegepäck natürlich nicht fehlen.

Ohne Janosch wird unsere Welt ein gutes Stück ärmer. Aber er hat uns ja mit seinen Büchern und Einfällen längst reich beschenkt. Mit seinem Werk wird er in lebendiger Erinnerung bleiben.“

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