Zur heute in Kraft tretenden „Spritpreisbremse“ der Bundesregierung meint Ines Schwerdtner, die Ko-Vorsitzende der Partei Die Linke:
„Es ist ein Skandal, dass ein
Drittel aller in der EU gemachten Übergewinne auf Deutschland entfallen. So
finanzieren die Bundesbürger die Extra-Profite der Konzerne. Dagegen wird das
Spritpreispaket der Bundesregierung nichts ausrichten. Die entscheidende Frage
ist nicht, wie oft am Tag Mineralölkonzerne ihre Preise erhöhen dürfen –
sondern ob die Bundesregierung es zulässt, dass sie auf dem Rücken der Menschen
dreiste Übergewinne erzielen, indem sie in der Krise ihre Margen
ausweiten.
Die Bundesregierung muss sich endlich mit den Mineralölkonzernen anlegen: Wir
brauchen dringend eine Übergewinnsteuer, damit die Abzocke an der Zapfsäule ein
Ende hat. Sonst wandert das hart verdiente Geld der Menschen auch weiterhin in
die Taschen der Konzern-Aktionäre. Zugleich müssen Union und SPD die Bürger spürbar
entlasten – etwa durch ein Energiekrisengeld von 150 Euro und die
Wiedereinführung des 9-Euro-Tickets.“
