„Man merkt, dass das Parlament durch die Bürgerinnen und Bürger lebt“.

2.500 Gäste besuchten Landtag zur Langen Nacht des Parlaments.

Der Landtag Brandenburg in Potsdam hat zum ersten Mal interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Langen Nacht des Parlaments eingeladen. Am gestrigen Freitag, 11. September von 18 bis 24 Uhr, kamen rund 2.500 Besucherinnen und Besucher, um die Arbeit des Parlaments kennenzulernen, mit Abgeordneten und Mitarbeitenden der Landtagsverwaltung ins Gespräch zu kommen und das Landtagsgebäude zu erkunden. Darüber hinaus gab es ein abwechslungsreiches Programm aus Politik, Musik, Kultur und Sport.

Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke begrüßte die Gäste im Plenarsaal des Landtages. Die Parlamentspräsidentin zog eine positive Bilanz des Abends: „Ich freue mich sehr über die große Resonanz an politischem Interesse, das Ganze in einer abendlichen, entspannten Atmosphäre. Man merkt, dass das Parlament durch die Bürgerinnen und Bürger lebt. Ein offener Landtag ist notwendig und richtig; er gehört schließlich den Brandenburgerinnen und Brandenburgern. Wir stellen Bürgernähe her in unserer täglichen parlamentarischen Arbeit durch die Möglichkeit, die Ausschüsse und Plenarsitzungen live vor Ort und im Livestream zu sehen. Ich bin mir sicher, dass wir zusätzlich die direkte Begegnung zwischen Politik und Bürgern brauchen und wiederholen werden.“

Ulrike Liedtke

Höhepunkt des Abends war die Auktion von Gastgeschenken internationaler Delegationen. 25 Exponate wurden im Plenarsaal für einen guten Zweck versteigert. Die Einnahmen in Höhe von 3.000 Euro kommen dem Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes zugute, der zur Langen Nacht des Parlaments im Landtagsinnenhof über seine Arbeit informierte.

Für musikalische Unterhaltung sorgten die Popsorben, der Fanfarenzug Frankfurt (Oder) und das Landespolizeiorchester. Darüber hinaus konnten die Gäste Talks mit den Fraktionsvorsitzenden und dem Sprecher der WfB-Gruppe im Plenarsaal sowie mit der Potsdamer Bob-Legende Kevin Kuske im Pressekonferenzraum erleben.

Jan Redmann
Manja Schüle

Des Weiteren gab es eine Lesung des Brandenburgischen Literaturbüros mit der Schauspielerin Jutta Hoffmann zum 100. Geburtstag von Günter de Bruyn.

Jutta Hoffmann

Fotoquellen: TP Presseagentur Berlin

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